Von Gott und seinen Eigenschaften.
5. Dubist der herren Herr. Der erde majestäten Sind auch vor dir nur staub; Auch geister kannst du tödten. Wen du erniedrigest, Gott! wer kann den erhöh'n? Wen du erhöhen willst, Deß hoheit muß besteh'n.
wort Trägst du die ganze welt; 9. Doch hier erkennen wir Und deine macht vollführt, Dich noch gar unvollkomWas uns unmöglich fällt, men. Wird aber dermaleinst Der vorhang weggenommen, Der jetzt das Heiligste Vor unserm blick verschließt; Dann sehen wir dich, Gott, So herrlich, wie du bist.
6. Du bist es, der allein Unsterblichkeit besitzet, Der leben gibt und nimmt, Der unsern odem schützet. Den geist, der in uns lebt, Den haben wir von dir. Willst du, so wird er nichts. Du bleibest für und für.
10. Indeß sei auch schon jetzt Dein ruhm von uns besungen. Verschmähe nicht ein lob Von schwachen menschenzungen! Dort soll, wenn wir dereinst Vor dir verherrlicht stehn, Ein lied im höhern chor Dich, großer Gott, erhöhn., Ewigkeit und Unverän
derlichkeit Gottes. Mel. Dreieinigkeit, der ic.
17. Ser Gott! du biſt
7. Wer hat dich je gesehn? Wer kann im fleisch dich sehen? Kein sterblich auge Die zuflucht aller reicht Bis zu den lichtes hö- zeiten: Denn du bist Gott hen, Wo du voll majestät In allen ewigkeiten. Du Auf deinem stuble thronst, warst es schon, Eh erd und Und unterm frohen lob Der|| himmel ward; Eh noch dein himmelsheere wohnst.
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8. Was wir, Unendlicher! Von deinem wesen wissen, Das hast du selbst zuvor Uns offenbaren müssen. Die schöpfung zeugt von dir; Und deines Sohnes mund Macht uns noch deutlicher, Gott, deinen namen kund.
arm Sich uns geoffenbart.
2. Was bin ich, Herr, Und alle menschenkinder? Staub sind vor dir Der heilige, der fünder. Wie schnell entflieht Das leben doch von mir? Du, Höchster, nur! Du bleibest für und für. 3. Du hast vorhin Die


