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Vom öffentlichen Gottesdienste.
3. Wie freu ich mich, die stätte zu begrüßen, Wo dürstenden des Lebens bäche fließen, Und wo dein heil von der erlößten zungen Froh wird besungen!
4. Vergebens lockt die welt zu ihren freuden. Mein geist soll sich auf Gottes auen weiden. Sein heilig's wort, das seine boten lehren, Das will ich hören.
5. Mit andacht will ich, Höchster, vor dich treten. Ich weiß, du liebst, die findlich zu dir beten. Der thoren glück, die sich der sünde freuen, Wirst du zerstreuen.
6. O laß auch heute deinen Geist mich lehren, Vom weg, der dir mißfällt, mich abzukehren. Regiere mich, daß meine ganze seele Zum trost dich wähle.
7. Dein tag sei mir ein denkmal deiner güte. Er bring mir heil, und lenke mein gemüthe Auf jenen trest, den uns dein Sohn erworben, Da er gestorben.
8. Dich bet' ich an, du Todesüberwinder! Der du an diesem tag, zum heil der sünder, Die, fern von Gott,
in todesschatten sassen, Dein grab verlassen.
9. Dein siegstag ist ein tag des heils der erden. Als sabbat müß' er mir stets heilig werden. Lob sei, Erlöser, deinem großen namen Auf ewig! Amen.
met. Wer nur den lieben Gott. 11. Wie lieblich iſt doch,
Herr, die stätte,
Da deines namens ehre wohnt! O gib, daß ich sie gern betrette, Weil da dein segen die belohnt, Die deines wortes sich erfreu'n, Und dir des Herzens andacht weih'n.
2. Wohl dem, der dich in deiner hütte, Gott, zu verehren, ernst beweißt! Du hörst sein lob und seine bitte Und stärfst mit neuer kraft den geist, Daß er auf deiner wahrheit bahn Rechtschaffen vor dir wandeln kann.
3. Dein wort bleibt niemals ohne segen, Wenn man's nur recht zu herzen nimmt. Es gibt uns trost auf trübsalswegen, Die du zu unserm heil beſtimmt. Es gibt im kampf uns muth und kraft, Und ist ein schwerdt, das sieg verschafft.
4. Gott, laß auch mir dein


