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51. Vom Tode.
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Meine Lebenszeit verstreicht, Stündlich eil ich zu dem Grabe; Und was ist's, das ich vielleicht, Das ich noch zu leben habe? Denk, o Mensch, an deinen Tod, Säume nicht, denn Eins ist Noth.
Lebe, wie du, wenn du stirbst, Wünschen wirst gelebt zu haben. Güter, die du hier erwirbst, Würden, die dir Menschen gaben; Nichts wird dich im Tod erfreu'n, Diese Güter sind nicht dein.
Nur ein Herz, das Gutes liebt, Nur ein ruhiges Gewissen, Das vor Gott dir Zeugniß gibt, Wird dir deinen Tod versüßen; Dieses Herz, von Gott erneut, Ist des Todes Freudigkeit.
Wenn in deiner letzten Noth Freunde hülflos um dich beben, Dann wird über Welt und Tod Dich dieß reine Herz erheben; Dann erschreckt dich kein Gericht; Gott ist deine Zuversicht.
Daß du dieses Herz erwirbst, Fürchte Gott und bet' und wache.


