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moistu
Du neigst dein Haupt. Es ist vollbracht. Du stirbst! Die Erd' erschüttert. Die Arbeit hab ich dir gemacht. Herr! meine Seele zittert.
Was ist der Mensch, den du befreit? O wär ich doch ganz Dankbarkeit! Herr! laß mich Gnade finden. Und deine Liebe dringe mich, Daß ich dich wieder lieb', und dich Nie freuzige mit Sünden!
Welch Warten einer ew'gen Pein, Für die, die dich verachten! Die solcher Gnade werth zu sein, Nach feinem Glauben trachten! Für die, die dein Verdienst gestehn, Und dich durch ihre Laster schmähn! Als einen Sündendiener!
Wer dich nicht liebt, kömmt in's Gericht! Wer nicht dein Wort hält, liebt dich nicht, Ihm bist du kein Verfühner.
Du hast's gesagt, du wirst die Kraft Zur Heiligung mir schenken.
Dein Blut ist's, das mir Trost verschafft,
Wenn mich die Sünden fränken.
Laß mich im Eifer des Gebets, Laß mich in Lieb' und Demuth stets
Vor dir erfunden werden.
Dein Heil sei mir ein Schirm in Noth, Mein Stab im Glück, mein Schild im Tod, Mein letzter Trost auf Erden.


