Anhang
kann, bei dem nie was verdorben. Uns wird das Heil durch ihn zu Theil; uns macht gerecht der treue Knecht, der für uns ist gestorben.
3. Ach, sucht doch den, laßt Alles stehn, die ihr das Heil begehret; er ist der Herr, und feiner mehr, der euch das Heil gewähret. Sucht ihn all Stund von Herzensgrund, sucht ihn allein; denn wohl wird sein dem, der ihn herzlich ehret. 4. Mein Herzenstron und Freudensonn sollst du, Herr Jesu, bleiben; laß mich
doch nicht von deinem Licht durch Eitelkeit vertreiben: bleib du mein Preis, dein Wort mich speis; bleib du mein Ehr, dein Wort mich lehr, an dich stets fest zu glauben.
5. Wend von mir nicht dein Angesicht, laß mich in Kreuz nicht zagen; weich nicht von mir, mein höchste Zier, hilf mir mein Leiden tragen; hilf mir zur Freud nach diesem Leid, hilf, daß ich mag nach dieser Klag dir ewig dort Lob sagen.
Mel. Wie wohl ist mir, o Freund 739 * ch will dich im
ben, mein Heiland, gib mir
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Kraft dazu. Lang hat die Welt mich umgetrieben; nun schenkst du mir die wahre Ruh: die Ruh, mit der nichts zu vergleichen, der alle Königskronen weichen, die uns den Himmel offen zeigt. Ach, daß ich ganz in Lieb zerflösse vor deiner Liebe Wundergröße, die alles Wissen übersteigt.
2. Wie freundlich hast du mich gezogen, wie ging mir dein Erbarmen nach! Ich floh von dir und griff betrogen nach Herzeleid und ohn mein Verlangen in deiUngemach: du aber nahmst und wecktest meinen todten ner Liebe mich gefangen Sinn. Nimm, Seelenfreund, für dieſe Treue, mein gan zes Herz, das ich dir weihe, nimms dir hin. entreiß mirs doch und
3. Ich hange nicht an irdschen Gaben, dich, Jesu, such ich ganz allein; soll ich nichts zu genießen haben, ich will auch so zufrieden sein, dein Reich wächst nicht in lauter Freuden; lehr mich getroft und stille leiden und mach in Allem mich getreut. Nimm hin mein Wollen, Denken, Nichten, mein eignes Laufen, Wirken, Dichten, daß nichts
4. Mir ist am seligsten


