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Anhang zum Allgemeinen Evangelischen Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
Entstehung
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Anhang.

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sterblich hier geboren, o so streift das tühle Grab nur, was sterblich heißt, uns ab, und der Staub ist unver­foren, unser Hirte hütet da: Gott sei Dank, Halleluja!

7. Rufe die zerfallnen Glieder endlich aus der dunkeln Nacht, wenn der Deinen Asche wieder in verklärtem Glanz erwacht. Dann wirst du die Krone geben; dann wird die ver­jüngte Brust, Herr, mit engelgleicher Luft ewig dei­nen Sieg erheben und wird sprechen auch allda: Gott sei Dant, Halleluja!

Mel. O du Liebe meiner Liebe

725 Wandle leuchten­

der und schö­ner, Oftersonne, reinen Lauf, denn dein Herr und mein Versöhner stieg aus seinem Grabe auf. Als das Haupt er sterbend beugte, bargit bu bich in nächtgen Flor; doch jetzt komm herab und leuchte, denn auch er stieg längst empor.

2. Erde, breite dich in Frieden unter deinem Him­mel aus, denn dein Herr ist nicht geschieden, er zer­brach des Todes Haus, deine starken Felsen beb­ten, als er seinen Geist ver­haucht. Grüße nun den

Neubelebten, wonnevoll in Licht getaucht.

3. Doch du selber meine Seele, fag wie feierst du den Tag, da der Herr des Grabes Höhle mit gewalt­gem Arm durchbrach? Fei­erst du sein Auferstehen auch in rechter Osterfreud? sehen, welch ein hoher Fest­Kann man an dir selber tag heut?

4. Bist du mit ihm auf erstanden aus der Sünde Todesnacht? Hast du dich von ihren Banden losge­rungen, frei gemacht? Ober liegst du noch verborgen und in deinen Sünden todt? Kündet deinen Ostermor­gen noch kein belles Mor­genroth?

5. O bann laß dich nicht bedecken länger nicht die finstre Nacht; sieh dein Herr ist, dich zu wecken, von dem Tode aufgewacht! Komm, vom Schlaf dich zu erheben, komm, der Fürst des Lebens ruft! Wache auf zum' neuen Leben, steig hervor aus deiner Gruft!

6. Sieh, er reicht dir Hülfreich, gnädig die durch­bohrten Hände hin, macht dich der Betäubung ledig, weckt mit Liebesruf den Sinn. Keine Strafe sollst du scheuen, darum bleibe nicht