Anhang.
warten lauter Kronen in deiner Hand auf mich.
6. O meines Lebens Leben, o meines Todes Tod! Ich will mich dir ergeben in meiner letzten Noth. Ich will mein Bette machen in peine liebe Gruft, da werd ich schon erwachen, wenn deine Stimme ruft.
Mel. Sollt ich meinen Gott nicht 724 Leberwinder, nimm die Palmen, die dein Volt dir heute bringt, das mit frohen Osterpfalmen den ertämpften Sieg befingt. Wo ist nun der Feinde Pochen und der Würger Mordgeschrei, da des Todes Nacht vorbei und sein Stachel ist zerbrochen? Tod und Hölle liegen da: Gott sei Dant, Halleluja!
2. Stecke nun dein Sie geszeichen auf der dunkeln Gruft empor! Was kann deinem Ruhme gleichen? Held und König, tritt hervor! Laß dir tausend Engel dienen; denn nach harter Leidenszeit ist dein Tag der Herrlichkeit, höchste Majestät, erschienen. Erd und Himmel jauchzen da: Gott sei Dant, Halleluja!
3. Theile, großer Fürst, die Beute deiner armen
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Heerde mit, die in froher Sehnsucht heute vor den Thron der Gnade tritt. Deinen Frieden gib uns allen, o so jauchzet Herz und Muth, weil das Loos uns wundergut und aufs lieblichste gefallen, denn der Delzweig grünet da: Gott sei Dank, Halleluja!
4. Laß, o Sonne der Gerechten, deinen Strahl ins Herze gehn: gib Erleuchtung deinen Knechten, daß sie geistlich auferstehn. Hält der Schlaf uns noch gefangen, o fo fördre du den Lauf: rufe mächtig: Wachet auf! Denn die Schatten sind vergangen, und der helle Tag ist da: Gott sei Dank, Halleluja!
5. Tilg in uns des Todes Grauen, wann die letzte Stunde schlägt, weil du denen die dir trauen, schon die Krone beigelegt. Sib uns in den höchsten Nöthen, gib uns mitten in der Pein, deinen Trost und Glauben ein, o so kann der Tod nicht tödten; denn die Hoffnung blüthet da: Gott sei Dant, Halleluja!
blöde Kummer über Sarg 6. Beige, wenn der und Grüsten weint, wie die Schwachheit nach dem Schlummer dort in voller Kraft erscheint. Sind wir sterb


