Erste Abtheilung. 1. Abschnitt.
17. Trachte bei Zeiten darnach, daß du in die Verfassung deiner Seele kommst, worin du den Tod als eine eröffnete Pforte zum freien und herrlichen Himmelsschloß erwarten und ansehen kannst, damit, wie dich der Eingang in dieses Leben dem Tode zugeführt hat, der Ausgang aus demselben dich in das ewige Leben einführen möge.
18. Ist dein Herz so zubereitet und mit dem Sinne Jesu Christi, der voller Vertrauen, Liebe, Gehorsam, Geduld und Seufzer war, gewappnet, so fahre auf zu seinem Gott und zu deinem Gott, zu seinem Vater und zu deinem Vater. Sprich: Herr, nun läsfest du deinen Diener( deine Dienerin) im Frieden fahren, wie du gesagt hast, denn meine( Glaubens-) Augen haben deinen Heiland gesehen, welchen du bereitet haft für alle Völker, ein Licht zu erleuchten die Heiden und zum Preise deines Volkes Israel. Und hinwiederum: Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist!
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19. Hast du dies als ein Kind Gottes gesagt oder in deinem Herzen geseufzt, so wirst du die volle Seligkeit jener Verheißung erfahren: Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Holze des Lebens; das im Paradiese Gottes ift( Offenb. 2, 7.).


