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Hannoversches Kirchen-Gesangbuch, nebst einem Anhange, Gebetbuche und den Episteln : auf Seiner Kgl. Majestät Allergnädigsten Befehl hrsg.
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unsers HErrn und Heilandes JEfu Chrifti.

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deren geholfen und kann ihm selber| schrift erfüllet würde, spricht er: Mich nicht helfen. Ist er Christ, der könig dürstet. Da stund ein gefäß voll effig von Israel, der auserwählte GOttes, und bald lief einer unter ihnen hin, so helfe er ihm selber und steige nun nahm einen schwamm und füllte ihn som freuz, auf daß wirs sehen und mit essig und steckte ihn auf ein rohr glauben ihm. Er hat GOtt vertrauet, von ysop und hielts ihm dar zum der erlöse ihn nun, lüstet es ihn, denn munde und tränkete ihn und sprach er hat gesagt: Ich bin GOttes sohn. mit den andern: Halt, laß sehen, ob Es verspotteten ihn auch die kriegs- Elias fomme und ihn herab nehme. frechte, traten zu ihm und brachten Da nun JEsus den essig genommen ihm effig und sprachen: Bist du der hatte, sprach er: Es ist vollbracht. Und juden könig, so hilf dir selber. abermal rief er laut und sprach: Ba= ter, ich befehle meinen geist in deine hände. Und als er das gesaget, nei­gete er das haupt und gab seinen geist auf.

Aber der übelthäter einer, die da gehenfet waren, lästerte ihn und sprach: Bist du Christus, so bilf dir selbst und uns. Da antwortete der andere, strafete ihn und sprach: Und du fürch= test dich auch nicht vor GOtt, der du doch in gleicher verdammniß bist? Und zwar wir sind billig drinnen, denn wir empfahen, was unsre thaten werth find, dieser aber hat nichts ungeschick­tes gehandelt. Und sprach zu JEsu: HErr, gedenke an mich, wenn du in dein reich kommst. Und JEsus sprach zn ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im paradiese sein.

Es stund aber bei dem kreuze JEsu feine mutter und seiner mutter schwe­ster Maria, Cleophas weib und Ma­ria Magdalena. Da nun JEsus feine mutter sahe und den jünger da­bei stehen, den er lieb hatte, spricht er zu seiner mutter: Weib, siehe das ist bein sohn. Darnach spricht er zu dem jünger: Siehe das ist deine mutter. Und von stund an nahm sie der jün­ger zu sich.

Und von der sechsten stunde an ward eine finsterniß über das ganze land, bis an die neunte stunde, und die sonne berlor ihren schein. Und um die neunte stunde rief JEsus laut und sprach: Eli, Eli, Lama Asabthani, das ist: mein GOtt, mein GOtt, warum hast du mich verlassen? Et= liche aber, die da stunden, da sie das höreten, sprachen sie: Siehe, er rufet Fen Elias.

Darnach als JEfus wußte, daß Jhon alles vollbracht war, daß die

Und siehe da, der vorhang im tem­pel zerriß in zwei stücke, von oben bis unten aus, und die erde erbebete und die felsen zerrissen und die gräber tha­ten sich auf und stunden auf viele leis ber der heiligen, die da schliefen und gingen aus den gräbern nach seiner auferstehung und kamen in die heilige stadt und erschienen vielen.

Aber der hauptmann, der dabei stund gegen ihm über und die bei ihm waren und bewahrten JEsum, da sie sahen, daß er mit solchem ge= schrei verschied, und sahen das erdbe­ben und was da geschah, erschraken sie sehr und preiseten GOtt und spra­chen: Wahrlich, dieser ist ein from= mer mensch und GOttes sohn ge­wesen. Und alles volk, das dabei war und zusah, was da geschah, schlugen sie an ihre brust und wandten wie­der um. Es stunden aber alle seine ver= wandten von ferne und viele weiber, die ihm aus Galiläa waren nachgefol­get, unter welchen war Maria Mag­dalena und Maria, des kleinen Ja­kobs und Joses mutter, und Salo­me, die mutter der kinder Zebedäi und piele andere, die mit ihm gen Jeruſa= lem gegangen waren und hatten ihm gedienet, und sahen das alles.

Die juden aber, dieweil es der rüst­tag war, daß nicht die leichname am Freuze blieben den sabbath über,( denn desselbigen sabbaths tag war groß) ba­