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Hannoversches Kirchen-Gesangbuch, nebst einem Anhange, Gebetbuche und den Episteln : auf Seiner Kgl. Majestät Allergnädigsten Befehl hrsg.
Entstehung
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Episteln und Evangelien,

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habe jetzt mit freuden gesehen dein volk, das hier vorhanden ist, daß es dir freiwillig gegeben hat. HErr GOtt unserer väter, Abraham, Isaak und Israel, bewahre ewiglich solchen sinn und gedanken im herzen deines volks, und schicke ihre herzen zu dir.

Am Feste der Engel od. Michaelis.

Statt der Epistel, Ps. 34. ch will den HErrn loben allezeit,

gerechte muß viel leiden, aber der HErr hilft ihm aus dem allen. Er bewahret ihm alle seine gebeine, daß derer nicht eines zerbrochen wird. Den gottlosen wird das unglück tödten, und die den gerechten hassen, werdeu schuld haben. Der HErr erlöset die seele seiner knechte und alle, die auf ihn trauen, werden keine schuld haben.

Evangelium,

Matth. Cap. 18, v. 1 bis 11.

munde ſein. Meine ſeele soll sich rüh- Die jünger traten zu JEſu und sprachen: Wer ist doch der grö­men des HErrn, daß die elenden- Beste im himmelreich? JEsus rief ren und sich freuen. Preiset mit mir ein kind zu sich und stellte es mitten den HErrn und lasset uns mit einan- unter sie und sprach: Wahrlich, ich der seinen namen erhöhen. Da ich sage euch: es sei denn, daß ihr euch den HErrn suchte, antwortete er mir umkehret und werdet wie die kinder, und errettete mich aus aller meiner so werdet ihr nicht in das himmelreich furcht. Welche ihn ansehen und an- kommen. Wer sich nun selbst ernie­laufen, derer angesicht wird nicht zu driget, wie dies kind, der ist der grö­schanden. Da dieser elende rief, hörete Beste im himmelreich. Und wer ein der HErr und half ihm aus allen sei- solches find aufnimmt in meinem na= nen nöthen. Der engel des HErrn men, der nimmt mich auf. Wer aber lagert sich um die her, so ihn fürchten, ärgert dieser geringsten einen, die an und hilft ihnen aus. Schmecket und mich glauben, dem wäre besser, daß fehet, wie freundlich der HErr ist; ein mühlstein an seinen hals gehän­wohl dem, der auf ihn trauet. Fürch- get würde und er ersäufet würde im tet den HErrn, ihr seine heiligen, denn meer, da es am tiefsten ist. Wehe der die ihn fürchten, haben keinen man- welt der ärgerniß halben! Es muß ja gel. Die reichen müssen darben und ärgerniß kommen, doch wehe dem hungern, aber die den HErrn suchen, menschen, durch welchen ärgerniß haben keinen mangel an irgend einem kommnt. So aber deine hand oder gute. Kommet her, finder, höret mir dein fuß dich ärgert, so haue ihn ab zu, ich will euch die furcht des HErrn und wirf ihn von dir: es ist besser, lehren. Wer ist, der gut leben begeh- daß du zum leben lahm oder ein krüp­ret und gern gute tage hätte? Behüte pel eingehest, denn daß du zwo hände deine zunge vor bösem und deine lip- oder zween füße habest und werdest in pen, daß sie nicht falsch reden. Laß das ewige feuer geworfen. Und so dich vom bösen und thue gutes, suche friede dein auge ärgert, reiß es aus und wirf und jage ihm nach. Die augen des es von dir: Es ist dir besser, daß du HErrn sehen auf die gerechten, und einäugig zum Leben eingehest, denn seine ohren auf ihr schreien; das daß du zwei augen habest und werdest antlig aber des HErrn stehet über die, in das höllische feuer geworfen. Sehet so boses thun, daß er ihr gedächtniß zu, daß ihr nicht jemand von diesen ausrotte von der erde. Wenn die ge- kleinen verachtet, denn ich sage euch: rechten schreien, ſo hörek der HErr und ihre engel im himmel sehen allezeit errettet sie aus aller ihrer noth! Der das angesicht meines vaters im him­HErr ist nahe bei denen, die zerbro- mel. Denn des menschen sohn ist chenes Herzens sind, und hilft denen, kommen, selig zu machen, das verlo­die zerschlagen gemüth haben. Der ren ist. small from and