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Hannoversches Kirchen-Gesangbuch, nebst einem Anhange, Gebetbuche und den Episteln : auf Seiner Kgl. Majestät Allergnädigsten Befehl hrsg.
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Lob- Gesänge und zwar

GOtt, dein name stets genannt,| Du, du trittst hervor in flarheit, In Denn der himmel und die erde Ma- gerechtigkeit, gericht, Daß man soll chen deinen ruhm bekannt. Deine aus deinen werken Deine güt' und güte, deine macht, Weisheit, majestät allmacht merken. Tausend- tausend­und pracht Hat doch nirgend ihres mal 2c. gleichen, GOtt, wer kann dein lob erreichen?

29. Wo

Mel. JEsu meines Lebens 2c. omit soll ich dich wohl loben, Mächtiger HErr zebaoth? Sende mir darzu von oben Deines geistes fraft, mein GOtt! Denn ich kann mit nichts erreichen Deine huld und liebes- zeichen Tau­send- tausendmal sei dir, Großer kö­nig, dank dafür.

2. HErr, entzünde mein gemüthe, Daß ich deine wundermacht, Deine gnade, treu und güte Stets erhebe tag und nacht: Weil von deinen gnaden- güssen Leib und seele zeugen müssen. Tausend- tausendmal sei dir, Großer könig, 2C.

3. Bater, wenn mein herz beden­fet, Wie dich meine sündenschuld Oft betrübet, oft gefränket, Und wie deine lieb und huld Mich aus langmuth doch getragen: O, so muß ich freudig sagen: Tausend- tausendmal 2c.

4. Ach ja, wenn ich überlege, Mit was lieb' und gütigkeit Du durch so viel wunder- wege Mich geführt die lebens- zeit, So weiß ich kein ziel zu finden, Noch den grund hier zu er­gründen. Tausend- tausendmal 2c.

5. Du, HErr, bist mir nachgelau­fen, Mich zu reißen aus der gluth, Denn da mit der sünder haufen Ich nur suchte irdisch gut: Hießest du mich dies verachten Und nur nach dem himmel trachten. Tausend- tausend­

mal 2c.

6. D, wie hast du meine seele Stets gesucht zu dir zu ziehn, Daß ich aus der sünden- höhle Möchte zu den wunden fliehn, Die mich aus­

8. HErr, du sehest jedem dinge Zeit, ziel, maße und gewicht, Damit Feinem zu geringe, einem auch zu viel geschicht, Und ich hab' auf tau­send weisen Deine weisheit auch zu preisen. Tausend- tausendmal 2c.

9. Bald kamst du mit frohen zei­ten, Bald mit fummer, angst und last, Nur mein herz dahin zu leiten, Daß es dich allein umfaßt, Daß mein gänzliches verlangen Möcht' an dei­nem willen hangen. Tausend- tau= sendmal 2c.

10. Wie ein vater nimmt und gie­bet, Nachdem's kindern nüßlich ist: So hast du mich auch geliebet, So hast du zu jeder frist Dich auch mei­ner angenommen, Wenn's auch gleich auf 8 höchste kommen. Tausend- tau­sendmal zc.

11. Trugst du nicht auf adlers­flügeln Mich oft treu und väterlich? Hast du nicht in thal und hügeln Wunderbar errettet mich? Wollte alle hülf zerrinnen, Ward ich deinen beistand innen. Tausend- tauſend­mal 2c.

* 12. Bater, du hast mir erzeiget Lauter gnad und gütigkeit; Und du haft zu mir geneiget, Jesu, deine freundlichkeit; Und durch dich, o geist der gnaden, Werd ich stets noch ein­geladen. Tausend- tausendmal ic.

13. Tausendmal sei dir gesungen, HErr, mein GOtt, preis, Lob und dank, Daß es mir bisher gelungen. Ach, laß ferner meinen gang Sicher gehn durch Christi leiten, In die frohen ewigkeiten: Da will ich, o vater, dir Freudig danken für und für.

Mel. Es ist das heil uns kommen.

geföhnet haben und mit kraft zum 30. Sei lub und ehr' dem höch­

tausendmal 2c. 7. Ja HErr, lauter gnad' und wahrheit Sind vor deinem angesicht;

sten gut, Dem vater aller güte, Dem GOtt, der große wunder thut, Dem GOtt, der mein gemüthe

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