Druckschrift 
Johann Friedrich Stark's Ev. Predigers zu Frankfurt am Main, Communion-Buch [Kommunion-Buch], oder die andächtige Seele in der Beicht und bei dem heiligen Abendmahl, sammt zwölf Regeln einer feinen äußerlichen Zucht, wie man sich zu des Herrn Tisch nahen soll
Entstehung
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182 ind Dankgebet, daß man das lind

diesem Leben an, böret in dem Tod nicht auf, und bleibet in Ewigkeit. Zwar dieweil wir hier in der Welt leben, besisen alle Glaubigen dieselbe unter vielem Kreuz, bier ist unsere Seligkeit mit Christo verborgen in GOtt, wenn wir aber die­ses Sterbliche werden abgeleget baben, so wird unsere Seligkeit vollkommen offenbar werden. Nun solcher Seligkeit werden alle Glaubigen im heiligen Abendmal vergewissert, weil JEsus auf das allergenaueste sich mit ihnen vereiniget. Un­fere ersten Eltern konnten in der anerschaffenen Gerechtigkeit und Heiligkeit GOtt nicht so wohl gefallen, als wir in der uns von JEsu geschenke ten und mitgetheilten Gerechtigkeit. Ja, wir ge fallen ihm so wohl in diesem Ehrenkleid, welches ist sein Blut und Gerechtigkeit, daß er uns als seine liebe Kinder annimmt, daß er uns zu Erben des Himmels macht, ja, zu seinen Miterben, und so wir hie mit leiden, in dem Glauben und Fröm­migkeit beharren, mit sollen zu der Herrlichkeit erhaben werden. Endlich versüßet mir das heilige Abendmahl auch den Tod: weil der, welcher an JEfum glaubet, nicht stirbet, ob er gleich stirbet. Diese Vereinigung in dem heiligen Abendmahl wird den Vorschmack der Seligkeit in meine Seete ausgießen, und den Tod mir versüßen, daß ich freudig im Tode meine Augen gen Himmel aufheben kann. Ich werde auch, fraft dieser Speise, zum ewigen Leben selig auferstehen an dem jüngsten Tage. Ach! verleihe mir Gnade, daß ich noch oft nach deinem Rath und Willen