Druckschrift 
Johann Friedrich Stark's Ev. Predigers zu Frankfurt am Main, Communion-Buch [Kommunion-Buch], oder die andächtige Seele in der Beicht und bei dem heiligen Abendmahl, sammt zwölf Regeln einer feinen äußerlichen Zucht, wie man sich zu des Herrn Tisch nahen soll
Entstehung
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Dankgebet, daß man das

deinen Jüngern es gegeben hast: Jedoch freue ich mich, und danke dir, daß ich mit dem Haufen der Glaubigen zu deinem Altar habe können hinzu treten. Ich weiß wohl, mein Heiland, daß du gerne zu mir kommest, aber ich freue mich auch, wenn ich dir entgegen gehen, und mich in deinem Tempel an deiner himmlischen Gnadentafel er­laben kann. Ach! mein GOtt, wie freuet sich mein Herz, da ich jetzt erwäge, was du mir Gu­tes erwiesen hast, da ich nebst der leiblichen Ge­sundheit auch an meiner Seele bin gestärket wor­den! Diese himmlische Speise und Trank stärket die Schwachen, erquicket die Gesunden, erfreuet die Traurigen. Sie heilet die matte Seele, und erhält und vermehret die Gnade, die du deinen Kindern mitgetheilet hast. Sie machet die Men­schen sanftmüthiger, die Bestrafung anzunehmen, geduldiger zum Leiden, eifriger zum Gebet, wil­liger zum Gehorsam, vorsichtiger im Christen­thum. Du weißt, mein GOtt, daß wir zum Topatugine Streit mit dem Teufel, der Welt und unserm bösen Fleisch und Blut viel zu schwach sind, dar­um stärkest du uns mit der allerkostbarsten Speise, fraft welcher wir überwinden können. Wir er­langen Muth und Freudigkeit, weil der, der mit und in uns ist kräftiger und stärfer ist, als die ganze Welt. Nicht allein aber stärket uns diese Speise, sondern versichert uns der Vergebung aller unserer Sünde; weil wir empfangen den Leib, der für unsere Sünde in den Tod gegeben, und genießen das Blut, das für unsere Sünde

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