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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen / im Verlage der Großherzogl. Invaliden- und Soldaten-Waisen-Anstalt
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Anhang.

wie Perlen in gesalzner Fluth.

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4. Und geht einmal auf Erden die Kindeszeit zu End: er weiß, was ihm muß werden nach Christi Testament: ein Erbtheil in dem reichen, geliebten Va­terland. Solch Wohlstand ohne Gleichen ist eines Chri­sten Stand. thin other Did oladi: bid do% bi 1100 dom Imoun Mel. Wer nur den lieben Gott

ringt von ihnen den ganzen Lebenstag; denn ihm muß Alles dienen, was ihni be- 4. Je größer Kreuz, je gegnen mag.dilindur dit größre Liebe: der Wind bläßt nur die Flammen auf, und scheinet gleich der Himmel trübe, so lachet doch die Sonne drauf. Das Kreuz vermehrt der Liebe Glut, gleich wie das Del im Feuer thut. T

5. Je größer Krenz, je mehr Gebete; geriebne Kräu­ter duften wohl, wenn um das Schiff kein Sturmwind wehte, so fragte man nicht 744 her, wenn nach dem Pol. Wo kämen

e größer Kreuz

mel: wer ohne Kreuz, ist er nicht auch versuchet wär? ohne Gott. Beim trügeri- 6. Je größer Kreuz, je schen Weltgetümmel vergißt mehr Verlangen; im Thale man Hölle, Fluch und Tod. Oselig ist der Mann ge schäßt, den Gott in Kreuz und Trübsal sett. dun

2. Je größer Kreuz je bessre Christen: das Kreuz ist unser Probestein. Wie mancher Garten wird zur Wüsten, fällt nicht ein Thränenthau hinein! Das Gold wird auf dem Feuer­heerd, ein Christ in man cher Noth bewährt.

3. Je größer Kreuz, je stärfrer Glaube: die Palme wächset bei der Last; die Süßigkeit fließt aus der Traube, wenn du sie wohl gefeltert hast. Im Kreuze wächset uns der Muth,

steiget man bergan. Wer durch die Wüsten ist gegan­gen, der sehnet sich nach Kanaan. Das Täublein, findets hier nicht Ruh, fo fliegt es nach der Arche zu.

7. Je größer Kreuz, je lieber Sterben; man freut sich recht auf seinen Tod; denn man entgehet dem Verderben, es stirbt auf einmal alle Noth. Das Kreuze, das die Gräber ziert, bezeugt, man habe triumphirt.(@hbir sudsp

8. Je größer Kreuz, je schönre Krone, die Gottes Hand uns beigelegt, und die einmal vor seinem Thro­ne der Ueberwinder Schei­

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