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Schul-Gesangbuch der Stadt Görlitz
Entstehung
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B. Schullieder.

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säume nicht, denn Eins ist| bracht!" nahm dem Tode noth.

2. Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben. Güter, die du hier erwirbst, Würden, die dir Menschen gaben: Nichts wird dich im Tod erfreun, diese Güter sind nicht dein.

3. Nur ein Herz, das Jesum liebt' nur ein ruhiges Gewissen, das vor Gott dir Zeugniß giebt, wird dir dei­nen Tod versüßen; dieses

Sir. 41, 5.

Herz, von Gott erneut, ist 80. A

des Todes Freudigkeit.

4. Wenn in deiner letz­ten Noth Freunde hilflos um dich beben, dann wird über Welt und Tod dich dies reine Herz erheben; dann erschreckt dich kein Ge­richt, Gott ist deine Zuversicht.

5. Daß du dieses Herz erwirbst, fürchte Gott und bet' und wache. Sorge nicht, wie früh du stirbst, deine Zeit ist Gottes Sache. Lern' nicht nur den Tod nicht scheun, lern' auch seiner dich erfreun.

seine Macht.

7. Tritt im Geist zum Grab oft hin, siehe dein Gebein versenken; sprich: Herr, daß ich Erde bin, lehre du mich selbst beden­ken, lehre du mich's jeden Tag, daß ich weiser werden mag!

M. Christian Fürchtegott Gellert,

1715-1769.

6. Ueberwind' ihn durch Vertraun, sprich: ich weiß, an wen ich gläube, und ich weiß, ich werd' ihn schaun einst in diesem meinem Leibe. Er, der rief: ,, Es ist voll

Eigene Melodie.

3oh. 17, 24.

Menschen

müssen sterben, Alles Fleisch vergeht wie Heu; was da lebet, muß verderben, soll es anders werden neu. Dieser Leib, der muß verwesen, wenn er anders soll genesen der so großen Herrlichkeit, die den Frommen ist bereit't.

2. Drum so will ich die ses Leben, wenn es meinem Gott beliebt, auch ganz willig von mir geben, bin darüber nicht betrübt; denn in meines Jesu Wunden hab' ich schon Erlösung fun­den, und mein Trost in Todesnoth ist des Herren Jesu Tod.

I

3. Jesus ist für mich ge­storben, und sein Tod ist mein Gewinn. Er hat mir