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B. Schullieder.
daran, auch sein Land sei| 2. Rüst' ihn mit des dein Eigenthum und er dein Unterthan.
10. Verloren dünk ihm Kraft und Zeit, wenn er nicht Menschen nützt, nicht täglich wohlthut und erfreut und Fleiß und Künste schützt. 11. Um seinen Thron sei immerdar Recht und Gerechtigkeit. Beschütz' ihn mächtig in Gefahr, wann Feindesmacht ihm dräut!
Glaubens Schilde, reich' ihm deines Geistes Schwert, daß Gerechtigkeit und Milde ihm des Friedens Heil gewährt. Mach' ihm leicht die schwere Last, die du auferlegt ihm hast. Sei in Jesu du ihm gnädig, schüße, segné unfren König.
12. Auch ihm hast du bestimmt sein Ziel, das er erreichen soll; Herr, mache seiner Tage viel' und jeden segensvoll.
3. Sammle um den Thron die Treuen, die mit Rath und frommem Flehn fest in deiner Streiter Reihen für des Landes Wohlfahrt stehn. Baue um den Königsthron eine Burg, o Gottessohn. Sei du ihm auf ewig gnädig, leite, segne unsern König!
13. Sein werd' in jedem Flehn zu dir mit Lieb' und Dank gedacht; erhör' uns, Gott; dann jauchzen wir und preisen deine Macht!
4. Nähre du die heil'ge Flamme, die das Herz des Volks erneut, daß es unsrem Königsstamme Liebe bis zum Tode weiht. In der Zeiten langer Nacht hast du über ihn gewacht, du erhielteſt ihn uns gnädig; segne, segne
Dr. Johann Andreas Cramer, 1723-1788.
Mel. Freu' dich sehr, o 2c. 1. Petri 2, 17.
75. Bater, fröne du unsren König.
mit Segen unfren König und sein Haus, führ' durch ihn auf deinen Wegen herrlich deinen Rathschluß aus. Deiner Kirche sei er Schutz, deinen Fein den biet' er Truß. Sei du dem Gesalbten gnädig, segne, segne unsren König!
5. Fürchtet Gott, den König ehret! das, o Herr, ist dein Gebot, und du hast es selbst bewähret, warst gehorsam bis zum Tod. Wer dich liebt, der folget dir, drum so beten Alle wir: vor dem Bösen schüß' uns gnädig, Gott, erhalte unsren König!


