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Schul-Gesangbuch der Stadt Görlitz
Entstehung
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B. Schullieder.

4. Du kanntest schon| kann; denn hätt' ich seine mein Sehnen und zähltest Gnade nicht, wer gäbe mir meine Thränen, eh' ich be- denn Trost und Licht? reitet war. Noch konnt' ich 2. Jch grüße diesen lieben dich nicht denken, zu dir das Morgen und küsse Gottes Herz nicht lenken, da wogst Vaterhand, die diese Nacht du schon mein Theil mir dar. so manche Sorgen in Gna­

5. Für alle meine Sünden von mir abgewandt. den, Herr, ließest du mich Ach Herr! Wer bin ich Ar­finden in Christo Gnad' und mer doch? Du sorgst für Huld. Höchster, welch mich, ich lebe noch. Erbarmen! Du nahmest an mich Armen und tilgtest alle meine Schuld.

6. Daß du mich liebreich führest, mit deinem Geist regierest, dies, Vater, dank' ich dir. Daß du mein Leben fristest, mit deiner Kraft mich rüstest, dies Alles, Vater, dank' ich dir.

7. Was noch in diesem Leben mir frommt, wirst du mir geben; du giebst's, ich hoff' auf dich. Ja, Vater, ich befehle dir kindlich Leib und Seele, Herr, segne und behüte mich!

Neues Berliner Gesangbuch, 1829.

Mel. Wer nur den lieben 2c. Ephes. 5, 9.

56.

in neuer Tag, ein neues Le­ben geht mit der neuen Woche an. Gott will mir heut aufs Neue geben, was mir sonst Niemand geben

3. Nun, das erkennet meine Seele und giebt sich selbst zum Opfer hin; doch, weil ich noch in dieser Höhle mit Noth und Tod umgeben bin, so weich' auch heute nicht von mir, denn meine Hilfe steht bei dir.

4. Mein Glück in dieser neuen Woche soll nur in deinem Namen blühn. Ach, laß mich nicht am Sünden­joche mit meinem Fleisch und Blute ziehn! Gieb dei nen Geist, der mich regier' und nur nach deinem Wil­len führ'.

5. Soll ich mein Brot mit Kummer essen, so laß es doch gesegnet sein, und was du sonsten zugemessen, das richte mir zum Besten ein. Ich bitte keinen Ueber­fluß, nur was ich nöthig haben muß.

6. So thue nun, mein Gott! das Deine, und laß