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Schul-Gesangbuch der Stadt Görlitz
Entstehung
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B. Schullieder.

denk an den letzten Tag;| über aller Himmel Grenzen, und wird er einst anbrechen, hoch über diesem Todesthal, so gieb, daß ich erfreut von strahlt Jesu Christi Gnaden­Herzen könne sprechen: komm, licht, das selbst durch Gra­Herr, ich bin bereit. besnächte bricht.

Johann Frank, 1618-1677.

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Mel. Wer nur den lieben 2c. Hosea 6, 1. ff.

5. So gieb mir, Heiland, deine Gnade, und laß mich ganz dir eigen sein; dann bleibet auch auf dunklem

54. Der Morgen glänzt Pfade das Licht des Him­

im jungen Lichte durch Feld und Hain, durch Berg und Flur; ein Strahl von Gottes Angesichte durch wallt die blühende Natur, und auch in finstrer Herzen Nacht hat er sein Freuden­licht gebracht.

mels ewig mein; dann bricht in mir der Morgen an, dem keine Nacht mehr folgen kann. Dr. Johann Christian Wilhelm Auguft Hopfensack, geb. 1801.

2. Erhebe dich, mein Herz, und preise den Schö­pfer dieser Herrlichkeit! Sein Wort verkündet laut und Leise des treuen Vaters Freundlichkeit. D, bleib ihm auch auf ewig treu, und werde, wie der Morgen, neu!

3. Es lag die Nacht auf Höhn und Gründen, und Schweigen deckte rings das Feld; so lag auch einst die Nacht der Sünden verfin­sternd auf der weiten Welt. Der Sonne weicht die Erden­nacht, der Wahrheit weicht die finstre Macht.

4. Denn mehr, als Er­densonnen glänzen mit ihrem bald verglühten Strahl, weit

Mel. Nun ruhen alle Wälder 2c.

P₁. 40, 18.

ir dank' ich für

55.

55. Dir mein Leben,

Gott, der du mir's gegeben, ich danke dir dafür. Du hast, von Huld bewogen, mich aus dem Nichts gezogen, durch deine Güte bin ich hier.

2. Du, Herr, hast mich bereitet, mich väterlich ge­leitet bis diesen Augenblick. Du gabst mir frohe Tage, und wandtest auch die Plage zu meiner Seelen wahrem Glück.

3. Ich bin nicht werth der Treue, der ich mich täg­lich freue, der Huld, die mich bewacht. Damit ich Staub und Erde auf ewig glücklich werde, hast du schon ewig mein gedacht.