26
A. Allgemeine Kirchenlieder.
und heil'ger Geist, ich bin 6. Weich', weich', du Fürst gezählt zu deinem Samen, der Finsternissen! Ich bleibe zum Volk, das dir geheiligt mit dir unvermengt; hier heißt, ich bin in Christum ist zwar ein befleckt Geeingesenkt, ich bin mit sei- wissen, jedoch mit Jesu Blut nem Geist beschenkt. besprengt. Weich', eitle Welt, du, Sünde, weich'! Gott hört es: ich entsage euch.
7. Laß diesen Vorsatz nimmer wanken, Gott, Vater, Sohn und heil'ger Geist! Halt' mich in deines Bundes Schranken, bis mich dein Wille sterben heißt: So leb' ich dir, so sterb' ich dir; so lob' ich dich dort für und für. Dr. Joh. Jacob Rambach, 1693-1735.
2. Du hast zu deinem Kind und Erben, mein lieber Vater, mich erklärt, du hast die Frucht von deinem Sterben, mein treuer Heiland, mir gewährt, du willst in aller Noth und Bein, o guter Geist, mein Tröster sein.
3. Doch hab' ich dir auch Furcht und Liebe, Treu' und Gehorsam zugesagt; ich habe mich aus reinem Triebe dein Eigenthum zu sein gewagt; hingegen sagt'
Eigene Melodie.
Offenb. 19, 8.
ich bis in's Grab des Sa 31. Schmücke ich
tans
ab.
schnöden Werken 4. Mein treuer auf deiner Seite bleibt dieser Bund wohl feste stehn; wenn aber ich ihn überschreite, so laß mich nicht verloren gehn: nimm mich, dein Kind, zu Gnaden an, wenn ich hab' einen Fall gethan.
p liebe Seele, laß die dunkle Sündenhöhle, komm an's helle Licht gegangen, fange herrlich an zu prangen! Denn der Herr voll Heil und Gnaden will dich jetzt zu Gaste laden: der den Himmel kann verwalten, will jetzt Herberg' in dir halten.
5. Ich gebe dir, mein Gott, auf's Neue Leib, Seel' und Herz zum Opfer hin: erwecke mich zu neuer Treue und nimm Besitz von meinem Sinn. Es sei in mir kein Tropfen Blut, der nicht, Herr, deinen Willen thut!
Gott, die Gott,
2. Eile, wie Verlobte pflegen, deinem Bräutigam entgegen, der da mit dem Gnadenhammer klopft an deine Herzenskammer; öffn' ihm bald die Geistespforten, red' ihn an mit schönen
Univ.- Bibl. Glessen


