A. Allgemeine Kirchenlieder.
serm Gott die Ehre!
nimm mein Schreien! Da der Herr ist Gott: gebt unhalf mein Helfer mir vom Tod und ließ mir Trost gedeihen; drum dank', ach Gott, drum dank' ich dir; ach, danfet, danket Gott mit mir: gebt unserm Gott die Ehre!
5. Der Herr ist noch und nimmer nicht von seinem Volk geschieden; er bleibet ihre Zuversicht, ihr Segen, Heil und Frieden. Mit Mutterhänden leitet er die Seinen stetig hin und her: gebt unserm Gott die Ehre!
6. Wenn Trost und Hilf' ermangeln muß, die alle Welt erzeiget, so kommt, so hilft der Ueberfluß, der Schöpfer selbst, und neiget die Vateraugen denen zu, die sonsten nirgends finden Ruh': gebt unserm Gott die Ehre!
7. Ich will dich all mein Leben lang, o Gott, von nun an ehren; man soll, Gott, deinen Lobgesang an allen Orten hören. Mein ganzes Herz ermuntre sich; mein Geist und Leib erfreue dich: gebt unserm Gott die Ehre!
8. Jhr, die ihr Christi Namen nennt, gebt unserm Gott die Ehre! Ihr, die ihr Gottes Macht bekennt, gebt unserm Gott die Ehre! Die falschen Göten macht zu Spott; der Herr ist Gott,
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9. So kommet vor sein Angesicht mit jauchzenvollem Springen; bezahlet die gelobte Pflicht und laßt uns fröhlich singen: Gott hat es Alles wohl bedacht und Alles, Alles recht gemacht: gebt unserm Gott die Ehre!
Johann Jacob Schütz, 1640-1690.
Eigene Melodie. Ephef. 5, 19.
23. Sollt Sollt' ich meinem
Gott nicht sin gen? Sollt' ich ihm nicht dankbar sein? Denn ich seh' in allen Dingen, wie so gut er's mit mir mein'. Ist doch nichts, als lauter Lieben, das sein treues Herze regt, das ohn' Ende hebt und trägt, die in seinem Dienst sich üben. Alles Ding währt seine Zeit: Gottes Lieb' in Ewigkeit.
2. Wie ein Adler sein Gefieder über seine Jungen streckt, also hat auch hin und wieder mich des Höchsten Arm bedeckt; alsobald im Mutterleibe, da er mir mein Wesen gab und das Leben, das ich hab' und noch diese Stunde treibe. Alles Ding währt seine Zeit: Gottes Lieb' in Ewigkeit.
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