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Hü- ter! ist die Nacht bald hin? Wird dein Morgen
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bald er blüh'n?
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2. Blick ich hin auf Israel,| Hie und da nur schwach erhellt; Ist noch Alles faft erstorben! Ach, dein Volt, Immanuel, Das du dir mit Blut erworben, Sieh, wie blind, wie fern von dir!
Lichtesschimmer einzeln funkelt;
Millionen sind noch fern Von dem Reiche meines Herrn! 5. D wann bricht der Frühling an
Wie ein Schlachtfeld liegt es hier!
Nach den langen Wintertagen? 3. Schau ich deine Christen- Herr, du bist es, der da kann heit, Zu den Todtenbeinen sagen: Die, Herr, deinen Namen trä-, Rauschet, regt und füget euch, Seid einleib für Gottes Reich!" 6. Herr, so sprich dein Lebens
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get, Ach, was seh' ich weit und breit?
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Tausend Kräfte wild beweget, Wenige, die für dich glüh'n, Und in deinem Dienst sich müh'n.
4. Und die große Heidenwelt Ist noch finster und verdunkelt;
Ueber alle Todtenbeine! Odem Gottes, wehe fort, Daß fich Alles neu vereine! Mache Alles wieder neu, Alles Alte geh' vorbei!
Ch. H. Zeller.
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