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Weihnachten.
2. Heute geht aus seiner Kammer Gottes Held, Der die Welt Reißt aus allem Jammer Gott wird Mensch, dir, Mensch, zu Gute; Gottes Kind, Das verbindt Sich mit unserm Blute.
3. Sollt uns Gott nun können hassen, Der uns gibt, Was er liebt Ueber alle Maßen? unserm Leid zu wehren, Seinen Sohn Thron Seiner Macht und Ehren.
Gott gibt, Aus dem
4. Nun er liegt in seiner Krippen, Ruft zu sich Mich und dich, Spricht mit süßen Lippen: Lasset fahren, lieben Brüder, Was euch quält, Was euch fehlt; Ich bring alles wieder.
5. Ei, so kommt und laßt uns laufen! Stellt euch ein, Groß und Klein, Kommt mit großen Haufen! Liebt den, der vor Liebe brennet, Schaut den Stern, Der uns gern Licht und Labsal gönnet.
6. Die ihr schwebt in großen Leiden, Sehet, hier Ist die Thür Zu den wahren Freuden, Faßt ihn wohl, er wird euch führen An den Ort, Da hinfort Euch kein Kreuz wird rühren.
7. empfindt Seine
Wer sich Seine
fühlt beschwert im Herzen, Wer Sünd Sünd Und Gewissensschmerzen, Sei getrost: hier wird gefunden, Der in Eil Machet heil Auch die tiefsten Wunden.
8. Die ihr arm seid und elende, Kommt herbei, Füllet frei Eures Glaubens Hände. Hier sind alle guten Gaben Und das Gold, Da ihr sollt Euer Herz mit laben.
9. Süßes Heil! laß dich umfangen, Laß mich dir, Meine Zier, Unverrückt anhangen. Du bist meines Lebens Leben: Nun kann ich mich durch dich Wohl zufrieden geben.


