Advent.
25
meinen Sinn, Mein Herze soll dir grünen In stetem Lob und Preis Und deinem Namen dienen, So gut es kann und weiß.
3. Was hast du unterlassen Zu meinem Trost und Freud, Als Leib und Seele saßen In ihrem größten Leid? Als mir das Reich genommen, Da Fried und Freude lacht, Bist du, mein Heil, ge= kommen, Und hast mich froh gemacht.
4. Ich lag in schweren Banden, Tu kommst und machst mich los; Ich stund in Spott und Schanden, Tu kommst und machst mich groß, Und hebst mich hoch zu Ehren Und schenkst mir großes Gut, Das sich nicht läßt verzehren, Wie irdscher Reichthum thut.
5. Nichts, nichts hat dich getrieben Zu mir vom Himmelszelt, Als dein getreues Lieben, Damit du alle Welt In ihren tausend Plagen Und großen Jammerslast, Die kein Mund aus kann sagen, So fest umfangen hast.
6. Das schreib dir in dein Herze, Tu hochbetrübtes Heer, Bei welchem Gram und Schmerze Sich häuft je mehr und mehr; Seid unverzagt, ihr habet Die Hülfe vor der Thür; Der eure Herzen labet Und tröstet, steht allhier.
7. Ihr dürft euch nicht bemühen Noch sorgen Tag und Nacht, Wie ihr ihn wollet ziehen Mit eures Armes Macht; Er kommt, er kommt mit Willen, Ist voller Lieb und Lust, All Angst und Noth zu stillen, Tie ihm an euch bewußt.
8. Auch dürft ihr nicht erschrecken Vor eurer Sündenschuld; Nein, Jesu will fie decken mit seiner Lieb und Huld. Er kommt, er kommt den Sündern


