Abend.
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geringe Der Treue, die ich singe, Und die du heut an mir gethan.
2. Mit dankendem Gemüthe Freu ich mich deiner Güte; Ich freue mich in dir. Du gibst mir Kraft und Stärke, Gedeihn zu meinem Werke Und schaffst ein reines Herz in mir.
3. Gott, welche Ruh der Seelen, Nach deines Worts Befehlen Einher im Leben gehn, Güte hoffen, Im Geist den Himmel offen den Preis des Glaubens sehn!
Auf deine und dort
4. Ich weiß, an wen ich glaube, Und nahe mich im Staube Zu dir, o Gott mein Heil! Ich bin der Schuld entladen, Ich bin bei dir in Gnaden, Und in dem Himmel ist mein Theil.
5. Bedeckt mit seinem Segen Eil ich der Ruh entgegen; Dein Name sei gepreist! Mein Leben und mein Ende Ist dein; in deine Hände Befehl ich, Vater, meinen Geist.
Chr. F. Gellert, † 1769.
Am Schlusse der Woche.
Mel.: Mein Herzens- Jesu 2c.
22. Gott Lob, ein Schritt zur Ewigkeit Ist abermals
vollendet; Zu dir im Fortgang dieser Zeit Mein Herz sich sehnlich wendet, Quell, daraus mein Leben fließt Und alle Gnade sich ergießt Zu meiner Seele Leben. 2. Ich zähle Stunden, Tag und Jahr Und wird mir allzulange, Bis es erscheine, daß ich gar, D Leben, dich umfange, Damit, was sterblich ist an mir,
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