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Morgen-, Mittag- und Abendlieder.
6. Ach, bewahre mich vor Schrecken, Schüßze mich vor Ueberfall; Laß mich Krankheit nicht aufwecken, Halte fern des Krieges Schall; Wend ab Feur- und Wassersnoth, Pestilenz und schnellen Tod; Laß mich nicht in Sünden sterben, Noch an Leib und Seel verderben.
7. O du großer Gott, erhöre, Was dein Kind gebeten hat; Jesu, den ich stets verehre. Bleibe du mein Schuß und Rath; Und mein Hort, du werther Geist, Der du Freund und Tröster heißt, Höre doch mein sehnlich Flehen! Amen, ja, es soll geschehen. 3. Rist, † 1667.
Mel.: Welt, ich muß dich zc.
17. Nun ruhen alle Wälder, Vieh, Menschen, Städt und Felder, Es schläft die ganze Welt; Ihr aber, meine Sinnen, Auf, auf, ihr sollt beginnen, Was eurem Schöpfer wohlgefällt.
2. Wo bist du, Sonne, blieben? Die Nacht hat dich vertrieben, Die Nacht, des Tages Feind; Fahr hin! ein andre Sonne, Mein Jesus, meine Wonne, Gar hell in meinem Herzen scheint..
3. Der Tag ist nun vergangen; Die güldnen Sternlein prangen Am blauen Himmelssaal: Also werd ich auch stehen, Wenn mich wird heißen gehen Mein Gott aus diesem Jammerthal.
4. Der Leib, der eilt zur Ruhe, Legt ab das Kleid und Schuhe, Das Bild der Sterblichkeit; Die zieh ich aus, dagegen Wird Christus mir anlegen Den Rock der Ehr und Herrlichkeit.
5. Das Haupt, die Füß und Hände Sind


