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Reisepsalter : [Nebst] Das Leiden und Sterben unseres Herrn u. Heilandes Jesu Christi
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g'duldig bist für mich am Kreuz gestorben, haft mir das Heil erworben, auch uns allen zugleiche das ew'ge Himmelreiche: Erhöre gnädig mich, mein Trost, das bitt' ich Dich; bilf mir am legten Ende, nimm mich in Deine Hände, daß ich selig abscheide zur ew'gen Himmelsfreude! Marci 15, 38. 39, oder Matth. 27, 51-54.

Und der Vorhang im Tempel zerriß in zwei Stücke, von oben an bis unten aus. Der Hauptmann aber, der dabei stand gegen Ihm über, und sah, daß Er mit solchem Geschrei verschied, sprach er: Wahrlich, dieser Mensch ist GOttes Sohn gewesen.

Mel.: Christus, der uns selig macht.

( D hilf, Christe, GOttes Sohn! durch Dein bitter Leiden, daß wir, Dir stets unterthan, all' Untugend meiden, Deinen Tod und sein Ursach' fruchtbarlich bedenken, dafür, wiewohl arm und schwach, Dir Dankopfer schenken.)

Marci 15, 40-47, oder Matth. 27, 55-61.

Und es waren auch Weiber da, die von ferne solches schaueten, unter welchen war Maria Magdalena und Maria, des kleinen Jacobi und Joses Mutter, und Salome, die Ihm auch nachgefolget, da Er in Galiläa war, und gedienet hatten; und viele andere, die mit Ihm hinauf nach Jerusalem gegangen waren. Und am Abend, dieweil es der Rüfttag war, welcher ist der Vorsabbath, kam Joseph von Arimathia, ein ehrbarer Rathsherr, welcher auch auf das Reich GOttes war­tete; dieser wagte es und ging hinein zu Pilato und bat um den Leichnam JEsu. Pilatus aber verwun­derte sich, daß Er schon todt war; und rief den Haupt­mann und fragte ihn, ob Er längst gestorben wäre. Und als er es erfundet von dem Hauptmann, gab er Joseph den Leichnam. Und er faufte eine Leinwand, und nahm Ihn ab, und wickelte Ihn in die Leinwand, und legte Ihn in ein Grab, das war in einen Fels gehauen, und wälzte einen Stein vor des Grabes

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