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Reisepsalter : [Nebst] Das Leiden und Sterben unseres Herrn u. Heilandes Jesu Christi
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Gewächs des Weinstocks, bis auf den Tag, da Ich es neu trinke in dem Reich GOttes.

Mel.: Nun laßt uns den Leib begraben. HErr JEsu Christ, Dein theures Blut ist meiner Seele höchstes Gut, das stärkt, daß labt, das macht allein mein Herz von allen Sünden rein.- Dein Blut, mein Schmuck, mein Ehrenkleid, Dein' Unschuld und Gerech­tigkeit macht, daß ich kann vor GOtt besteh'n und zu der Himmelsfreud' eingeh'n.

Marci 14, 26-36, oder Matth. 26, 30-12.

Und da sie den Lobgesang gesprochen hatten, gin­gen sie hinaus an den Delberg. Und JEsus sprach zu ihnen: Ihr werdet euch in dieser Nacht alle an Mir ärgern. Denn es stehet geschrieben: Ich werde den Hirten schlagen und die Schafe werden sich zerstrenen. Aber nachdem Ich auferstehe, will Ich vor euch hingehen in Galiläa. Petrus aber sagte zu Ihm: Und wenn fie sich alle ärgerten, so wollte doch ich mich nicht ärgern. Und JEsus sprach zu ihm: Wahrlich, Ich sage dir, heute in dieser Nacht, ehe denn der Hahn zweimal krähet, wirst du Mich dreimal verleugnen. Er aber redete noch weiter: Ja, wenn ich auch mit Dir sterben müßte, wollte ich Dich nicht verleugnen. Desselbigen gleichen sagten fie alle. Und sie kamen zu dem Hofe, mit Namen Geth­semane. Und Er sprach zu Seinen Jüngern: Setet euch hier, bis Ich hingehe und bete. Und nahm zu sich Petrum und Jacobum und Johannem; und fing an zu zittern und zu zagen. Und sprach zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; enthaltet euch hier, und wachet. Und ging ein wenig weiter, fiel auf die Erbe, und betete, daß, so es möglich wäre, die Stunde vorüber ginge; und sprach: Abba, Mein Vater, es ist Dir alles möglich, überhebe mich dieses Kelchs; doch nicht was Ich will, sondern was Du willst.

Mel.: Alle Menschen müssen sterben.

Liebe, die mit Schweiß und Thränen an dem