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4. Seh' ich dann des Mondes Strahl und die Stern' am Himmelsfaal, so gedenk ich: Der dies macht, hat viel tausend größ're Pracht! 5. Schau' ich dann im Frühling an den beblümten Wiesenplan, schallt es mir in's Herz hinein: Ach, wie muß der Schöpfer sein!
6. Schön erglänzt der Gärten Ruhm, die erhab'ne Lilienblum': aber noch viel schöner ist meine Lilie, JEsus Chrift.
7. Ja, in aller Blumen Reih'n, wie sie mögen immer sein, wird gar hell und klar gespürt Deffen Schönheit, der fie ziert.
8. Wenn ich zu dem Quellbrunn geh' oder bei dem Bächlein steh', so versenkt sich gleich in Ihn, als den reinsten Quell, mein Sinn. 9. Lieblich singt die Nachtigall, süße klingt der Flötenhall; aber über allen Ton ist das Wort: Mariensohn!
10. Anmuth giebt es in der Luft, wenn das Echo wiederruft; aber nichts ist hier und dort füßer, als des Liebsten Wort.
11. O du Liebe, komm herfür, komm, erscheine Selber mir! Laß mich seh'n Dein eigen Licht und Dein holdes Angesicht!
12. Ach, mein JEsu, nimm doch hin, was mir trübet Geift und Sinn, daß ich Dich zu jeder Frist sehe, wie Du Selber bist!
13. O, daß Deiner GOttheit Glanz meinen Geist durchdränge ganz, und Dein Strahl der HErrlichkeit mich entzückt' aus Ort und Zeit!
14. Zieh' den Geist in Dich empor, daß ich in der Engel Chor Deines Namens Ruhm er= höh' und mit Dir vereinigt steh'!
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