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Reisepsalter : [Nebst] Das Leiden und Sterben unseres Herrn u. Heilandes Jesu Christi
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wir uns nur wenden, von Deinen reichen Spenden prangt überall das weite Land.

2. Die Luft erschallt von Freude, und mit dem Hoffnungskleide ist Flur und Wald geschmückt. Hier steh' ich ohne Wehe und horche, fühle, fehe, und Aug' und Seele wird entzückt.

3. Was GOtt heißt auferwachen, muß frisch in's Leben lachen, rein, wie ein Engel lacht. Neu durch den Lenz geboren, hat sich mein Sinn verloren in überschwänglich reicher Pracht.

4. An GOttes Welt gebunden, von Schön­heit überwunden, schau' ich mich nimmer satt. Auf, Seele, auf, nach oben! Der HErr ist hoch zu loben, der solches dir verliehen hat.

5. Wie schön ist's schon auf Erden! Wie wird es einst dir werden dort, wo du näher bist dem breimal heil'gen Throne, geschmücket mit der Krone, die Gläubigen verheißen ist!

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19. JEsus- der beste Freund. Me I. Alle Menschen müssen sterben.

Draußen blüht und duftet wieder die erstan­dene Natur und der Vöglein frohe Lieder schallen durch die weite Flur; aber ach, im armen Herzen ift die Saat nicht frisch und grün; Sündenängst und Sündenschmerzen lassen sie nicht fröhlich blüh'n.

2. O wann wird das Elend enden und wann hab' ich ausgeweint? Du allein nur fannst es wenden, JEsu, allerbester Freund! Bin ich stets in Deiner Gnade, Deines Kreuzes mir bewußt: Keiner ist, der dann mir schade, Fried' ist dann in meiner Brust.