Druckschrift 
Tägliches Hand-Buch in guten und bösen Tagen, das ist: Aufmunterungen, Gebete und Gesänge 1) für Gesunde, 2) für Betrübte, 3) für Kranke, 4) für Sterbende; wie auch Sprüche, Seufzer und Gebete, den Sterbenden vorzusprechen, nebst Fest- Andachten ... / von Johann Friedrich Stark, Ev. Prediger zu Frankfurt a.M.
Entstehung
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Die Sechswöchnerin schickt sich zu ihrem Kirchengang an.

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heilige es durch und durch, damit sein Geist sammt Seel' und Leib unsträflich behalten werden möge bis auf den Tag Jesu Christi. Amen.

Gebet,

wenn das Kind die Hl. Taufe empfangen hat.

Laß, o Gott, diesen Tag sein meines Kin­des Bundes-, Segens- und Wiedergeburts­Tag, und gib, daß es dessen allezeit eingedenk bleibe, und ich daran es oft erinnern möge. Laß es diesen Bund niemals wieder brechen und aus dem Stande der Wiedergeburt niemals treten, sondern im Glauben und in der Heiligung bis an sein Ende verharren, da du es als dein Kind und Erbe zu der ewigen Freude aufnehmen wirst. Du Volk, das du getaufet bist Und deinen Gott auch kennest, Auch in dem Namen Jesu Chrift Dich und die Deinen nennest, Nimm's wohl in Acht und denk' daran, Wie viel dir Gutes ſei gethan Am Tage deiner Taufe. Amen.

Die Sechswöchnerin schickt sich zu ihrem Kirchengang an.

Aufmunterung.

Wenn Gott eine Wöchnerin gnädig erhalten hat, so foll ihr Mund voll Rühmens sein. Sie soll 1) erwägen, wie schwach und kraftlos sie sich in ihr Bett gelegt, aber auch, wie Gott ihre Kräfte erneuert, daß fie mun gesund und frisch wieder