Druckschrift 
Tägliches Hand-Buch in guten und bösen Tagen, das ist: Aufmunterungen, Gebete und Gesänge 1) für Gesunde, 2) für Betrübte, 3) für Kranke, 4) für Sterbende; wie auch Sprüche, Seufzer und Gebete, den Sterbenden vorzusprechen, nebst Fest- Andachten ... / von Johann Friedrich Stark, Ev. Prediger zu Frankfurt a.M.
Entstehung
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Der gläubige Christ bereitet sich

etwa der Satan durch seine Werkzeuge mich möge von dem Gottesdienst abhal­ten, und hilf, daß ich ihnen nicht folgen möge. Behüte mich, daß ich den heiligen Tag, den du zu meiner Erbauung im Christenthum, zu deinem Lobe und Dienst verordnet hast, nicht möge in Müßiggang, Faulheit, Leppigkeit, Lustbarkeit und Sünden hinbringen und dadurch meiner Seele den größten Schaden zufügen. Gib mir deinen heiligen Geist, daß ich den ganzen Tag von dem Morgen bis auf den Abend dir opfere und zu deinem Dienst anwende. Wecke mich frühe auf, daß ich der Erste zum Lob, zum Gebet und zum Gesang bei dem Gottesdienst erschei­nen möge. Erhalte mein Herz in steter Andacht, damit keine irdischen Sorgen in dasselbe einschleichen, und so sich ja einige melden, daß ich sie durch deine Kraft ver­treibe; oder so der Satan mir einen bösen Nachbar schicken wollte, der ein irdisches Geschwäß in deinem Hause anfangen wollte, so verleihe mir Stärke, daß ich ihm kein Gehör geben, sondern mit meiner Auf­merksamkeit ihn zu deinem Dienst erwecken und aufmuntern möge. Wenn dein Wort