zum Gottesdienst.
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meines Herzens. Gehet nun weg, ihr irdischen Geschäfte! weichet von mir, ihr Sorgen! jetzt baue ich in meinem Herzen Gott einen Tempel auf, es soll ein Bethaus werden, darin ich meinem Gott allein dienen will. Ich vergesse was dahinten ist, ich lege meine Arbeitslasten und Handthierungen nieder und richte meinen Sinn allein zum Himmel, zu Gott, um mich in ihm zu erfreuen. Oder unaussprechlichen Liebe des großen Gottes, welcher den Menschen einen Ruhetag von aller ihrer Arbeit bestimmt hat! Diese Ruhe ist ein Andenken der Ruhe im Paradiese, da wir ohne mühsame Arbeit allezeit Gott zu dienen und zu loben wären beschäftigt gewesen. Diese Ruhe ist ein Bild der künftigen Himmelsruhe, denn es ist den Kindern Gottes noch eine vollkommene Ruhe vorhanden und verheißen, welche in dem ewigen Leben angehen wird; da werden sie von aller Arbeit, von Leiden und Schmerzen und von Sünden befreit ſein. Ach gnädiger Gott, laß mich den bevorstehenden Sonntag in deiner Furcht und in deiner Gnade hinbringen. Bewahre mich vor bösen Gesellschaften, daß nicht
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