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Erste Abtheilung.
Lieder über die Glaubenslehren.
I. Von Gott, daß er ist und was er ist überhaupt. Mel. Herzliebster Jesu was hast. 7. O sünder frag das nagen10. Ist auch ein gott? de gewissen: Ist wohl ein gott? wer darf noch also o fühl doch in den bissen, Die fragen? Hört man nicht laute du empfindest, fühl bei böjer stimmen, die es sagen? Es zei- sache Den herrn der rache. gen schrift, vernunft und krea- 8. Doch nicht genug: es ist turen Der gottheit spuren! ein gott, zu sagen, Oft leug2. Sieh um dich her! sieh nets doch der mensch durch sein himmel, länder meere; Sich betragen, Wenn er, als wär der geschöpfe unzählbare heere; kein gott, in sünden wandelt, Schließ von dem bau und vom Und gottlos handelt. verstand der geister Auf ihren 9. Du sagst: gott ist und kennt meister. mein ganzes leben. Bist du 3. O! sich hierauf zu den ihm denn auch recht zum dienst geſtirnten höhen, Wo welten ergeben? Ist dank und gegen sich in ihren freijen drehen, liebe im gemüthe Für seine güte? Und von der bahn, ihr jahrs- 10. Im wohlstand trozig, ziel zu erreichen, Kein haar- zaghaft in beschwerden, Verbreit weichen! götterst du oft dinge dieser ers
4. Sieh! wie die jonne jahr den, Machst gold zum trost, und tage theilet, Wie auch der hältst fleisch für deinen retter; mond durch seine laufbahn ei- Elende götter!
let, Und wie durch beide tag 11. O hilf uns, gott, doch und nacht auf erden Regieret deinen heiligen willen Mit rede lichkeit und herzenslust erfüllen;
werden!
5. Was machts, daß diese Sonst werden wir beim ruhm ordnung stets vorhanden Und des glaubens lügen Uns selbst unverrückt jahrtausende bestan- betrügen.
den? Kannſt du der gottheit 12. Laß uns dein wort den dasein, kraft und wesen Nicht weg der wahrheit lehren, Uns darin leſen? zeigen, wie der mensch dich
6. Sieh, mensch, du edler muß verehren. Bis du uns unter treaturen! Sich an dir einst zum himmel wirst erhee felbst der gottheit flare spuren! ben, Bei dir zu leben. Kannst du mit wahrheit dich M. Bach auf mein herz und finge. verständig nennen, und gott 11. gott! aus deinen mißfennen. werfen kann ich dein
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