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Fürstlich Ysenburgisches Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung : [nebst] Anhang zum christlichen Gesangbuche
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Jahreszeiten.

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bisher uns treu geführet und jetzt der Seelen was kann mir am Heile das Jahr erneut.

fehlen!

2. Mit fröhlichem Gemüthe laßt

Händen sei mein Bei­

4. Jesu, laß mich fröhlich enden heut uns zu ihm nahn; denn er dieses angefangne Jahr,-trage mich ist reich an Güte, hat viel an uns auf deinen gethan; er hat mit milder Hand stand in Gefahr. viel Segen uns gesendet, viel Un- dich umfassen, heil abgewendet von unserm Va- Welt verlassen. terland.

Freudig will ich wenn ich soll die

3. Er hat sein Wort erhalten,

Jahreszeiten.

der Kirche Schutz gewährt, die Ju- mel. Helft mir Gottes Güte. gend und die Alten mit Himmels=

Trost der

brod genährt. Aus unverdienter 196. Du reicher Armen, D Herr der Huld hat unser er verschonet, und

Keinem noch gelohnet nach seiner ganzen Welt, du Bater voll Gr­Sündenschuld. 4. Mit väterlicher Treue nimmt 4. Mit väterlicher Treue nimmt er uns Sünder an, wenn wir uns ihm voll Reue in Jesu gläubig

barmen, der Alles trägt und hält! Du, Gott, erhörst Gebet; erhöre, was im Staube vertrauensvoll der Glaube von dir in Noth erfleht.

wir uns weihn.

5. Sei, Vater, hochgepriesen

2. Sonst zeigte jeden Morgen nahn; durch ihn will er verzeihn, dein Segen fich uns neu; o mach' und uns zum neuen Leben des auch jetzt von Sorgen die bangen Geistes Beistand geben, ihm wollen Herzen frei. Zu helfen ist bir leicht! du fannst dem Mangel weh­für alle Gütigkeit, die du uns hast ten, in Ueberfluß ihn kehren, wenn's uns unmöglich deucht. erwiesen in der vergangenen Zeit. 3. Den Reichen gib Erbarmen Sei ferner unser Gott; versorg bei der Bedrängten Schmerz, und, uns und bewahre auch in dem neuen Jahre, und hilf aus aller zu erfreun die Armen, sei Freude Noth.

für ihr Herz; damit sie mild ihr Brod den dürft'gen Brüdern brechen, Mel. Unser Herrscher, unser. und diese dankbar, sprechen: euch 195. Hilf, Herr Jeju, laß gelohn' und segne Gott.

lingen, hilf, das neue 4. Die Früchte laß gerathen, Jahr geht an! Laß es neue Kräfte uns wieder zu erfreu'n, und allen bringen, daß erneut ich wandeln unsern Saaten gib Wachsthum und fann. Neues Heil und neues Le Gedeihn. Mit milder Vaterhand ben wollest du aus Gnaden geben. gib Wärme, Thau und Regen; 2. Laß dies sein ein Jahr der dann kehret reicher Segen in unser Gnaden; Herr, vergib mir meine Vaterland.

Schuld! Was der Seele möchte 5. Allgütiger wir hoffen auf schaden, wende ab nach deiner dich und deine Treu'. Oft hat uns Huld! Laß mich machen, beten, Noth betroffen, doch standest du ringen, und dadurch die Welt be uns bei. Du hilsst und rettest zwingen. gern: so sei denn unser Leben ver­3. Deine Kraft kann mich wohl trauensvoll ergeben dir, unserm stärken, daß mein Wandel richtig Gott und Herrn.

sei. Mach mich reich an guten Mel. Ich finge dir mit. Werken und in deinem Dienst ge- 197. Gott forgt für uns treu! Hab' ich dich, du Freund singt ihm

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