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Fürstlich Ysenburgisches Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung : [nebst] Anhang zum christlichen Gesangbuche
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Abendlieder.

ren und nichts thun, als in deiner und Liebe ruhn.

fich.

Leib

mit dir vereinigt

3. Brunnquell aller Seligkeit, 5. Auch heute schmücke mich laß mir deine Ströme fließen! mit Glauben und mit Liebe, mit Mache Mund und Herz bereit, ihre Hoffnung und Geduld durch deines Fülle zu genießen. Streu das Geistes Triebe. Kann ich Gerech­Wort in Segen ein, laß es hun tigkeit zum Kleibe nur empfahn dertfältig sein! dann bin ich wohlgeschmückt und 4. Zünde selbst mein Opfer an, föstlich angethan. das schon auf den Lippen lieget, 6. Du, Herr, in dem wir sind, und erhelle mir die Bahn, wo kein in dem wir Alle leben, laß dein Irrthum mich betrüget, wo kein Allgegenwart mir stets vor Augen falsches Feuer brennt, welches dein schweben, damit mein ganzes Thun Altar nicht fennt. durch Herz und Sinn und Mund

5. Mache Wohnung, Herr, bei dich loben inniglich, mein Gott, zu mir; bau' ein Paradies im Her- aller Stund.

zen; ruh' in mir und ich in dir, 7. fegne, Herr, mein Werk, so quillt Freude selbst aus Schmer- mein Reden und mein Denken, zen, und ich schmecke denn schon durch deines Geistes Kraft, wollst hier, wie's im Himmel, ist bei dir. du es weislich lenfen; laß Alles

nur geschehn zu deines Namens Ruhm, auf daß ich für und für

Mel. O Gott, du frommer.

188.Jefu, füßes Licht, nun verbleib dein Eigenthum. ist die Nacht vergan

Abendlieder.

gen, nun hat dein Gnadenglanz auf's Neue mich umfangen. Ge

Mel. Der Tag ist hin.

stärkt an Leib und Seel' bin ich

vom Schlaf erwacht, und wende 189. Die Sonn' hat sich mit mich zu dir, der stets mein Heil det, und, was sie soll, auf diesen ihrem Glanz gewen­bedacht. 2. Was soll ich dir, mein Gott, mit ihrer stillen Ruh, und schließet Tag vollendet, die Nacht bricht ein als Danfesopfer schenken? Ich sanft die müden Augen zu. will mich ganz und gar in Gnad' versenken. Mein Leib

deine 2. Jch preise dich, du Herr, der und Tag' und Nächte, daß deine Hand Seel und Geist sei dein auf diesen und hochgerühmte Rechte mich hat Tag; das soll mein Opfer sein, bewahrt vor aller Plag' und Noth, weil ich sonst nichts vermag.

3. Ja, dir zum Eigenthum, Herr, weih' ich meine Seele; rimm

die überall dem schwachen Menschen droht.

3. Vergib, wo ich bei Tage so fie in deine Hut, daß ihr fein Gu- qelebet, daß ich nach dem, was tes fehle; dir geb' ich meinen Geist, finster ist, gestrebet. Laß alle Schuld verschmäh' die Gabe nicht, verkläre durch deinen Gnadenschein in Ewig. dich in ihm durch deines Geistes Licht. feit bei dir erloschen sein.

4. Ich will zum Tempel dir du wohnen magst, Heil und Leben! und leb' in rege mich, so hat Geist,

auch meinen Leib 4. Schafft, daß mein Geist dich ergeben, darin ungehindert schaue, indem ich mich o Herr, mein der dunkeln Nacht vertraue, daß auf diesen schweren und Tag, des sanften Schlafs Erquit­Seel' kung folgen mag.

Ja,

wohn' für den Leib,

mir,

beweg'