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[Züllichau'sches Gesangbuch] : [nebst] Die Episteln und Evangelien auf alle Sonn- und Fest-Tage ... [und] Züllichau'sches Gebet-Buch, in welchem Morgen- und Abendsegen
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Gebet nach erlangtem Frieden.

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Ende werde. Steure unsern Feinden und führe sie den Weg zurück, den sie hergekommen sind. Errette uns, Herr, von der Gottlosen Gewalt, und hilf uns um dei­nes Namens willen, damit alle Welt erkenne, daß wir, dein Volk, einen Gott haben, der alle Hülfe thut, die auf Erden geschieht.

Du bist ja der Held und Mann, Der den Kriegen steuern kann,

Der da Spieß und Schwert zerbricht, Der die Bogen macht zunicht, Der die Wagen gar verbrennt

Und der Menschen Herzen wendt, Daß der Krieg gewinnt ein End'.

Gebet nach erlangtem Frieden.

Wer ist's, der uns gedeihen läßt? Wer hält mit seiner Hand

Den edlen goldnen Frieden fest

In unserm Vaterland?

Ach Herr, mein Gott, das kommt von dir. Dein Schild bedeckt und schützt uns hier Und läßt uns sicher ruhn.

Wenn ein Volk in Frieden wohnen ſoll, so wird auch

von dem wie von seinen Rathgebern, Dienern und Unterthanen erfordert, daß ſie allen Fleiß anwenden, den öffentlichen Wohlstand zu be­fördern und es durch seine innere Macht bei andern Völ­kern in Ansehen zu sehen. Es ist menschliche Klugheit nöthig, die Gefahren, die demselben drohen, abzuwenden und es wider die Kränkungen heimlicher und offenbarer Feinde in Ruhe zu erhalten. Aber ohne Gottes Schuß wachen die Wächter desselben umsonst, und ohne seinen Segen sind die heilsamsten Anschläge und Unternehmungen zur Sicherheit desselben vergebens. Er, der höchste Re­gierer der Welt, der Völker und Königreiche ausrottet

Tom