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Um die Früchte des Landes. T
sondern, wenn du gibst, so sammeln wir, und wenn du deine Hand aufthust, so wird alles gesättigt, was lebt, mit Wohlgefallen. Ich bitte dich demüthiglich, du wollest mich hinfort auch nicht verlassen, sondern mir Essen und Trinken, Kleider und Anderes, was mir nothwendig ist, bescheren. Regiere mich durch deinen guten Geist, daß ich deine milden Gaben nicht mißbrauche und mein Herz nicht beschwere mit Essen und Trinken und Sorgen der Nahrung, damit ich nicht einen Mammon und Abgott daraus mache, noch mein Herz daran hänge, auf daß ich nicht irre gehe vom rechten Glauben, noch meinen armen Nächsten verachte. Denn zeitlicher Reichthum ist wohl gut, wenn man es nur ohne Sünde gebraucht; wer es aber lieber hat, als dich und deine Gerechtigkeit, der kann ohne Sünde nicht bleiben. So gib nun, mein Gott, daß ich dich allezeit über alle Dinge liebe und ehre. Neige mein Herz zu deinen Zeugnissen, und nicht zum Geiz, welcher ist eine Wurzel alles Uebels, daß ich mir laſse genügen am täglichen Brot und an deiner milden Gabe, weil es ein großer Gewinn ist, wer gottselig ist, und läßt sich genügen in Christo Jesu unserm Herrn. Amen.
Um die Früchte des Landes.
err, allmächtiger Gott, ein König Himmels und der Erden, der du durch deine überschwengliche Güte den ganzen Erdboden mit allerlei Früchten zierest und erfüllest, wovon Menschen und Vieh ihre Nahrung haben: ich bitte dich um deiner Barm arzigkeit willen, du wollest unser Land segnen, daß es seine Früchte und Vermögen gebe. Denn wir von uns selber können nicht ein Körnlein aus der Erde hervorbringen, oder demselben helfen, wenn du nicht das Gedeihen gibst. Darum verleihe den lieben Früchien eine förderliche Witterung, daß sie wachsen und wohl gerathen. Behüte sie vor Hagel und Ungewitter,


