16
Morgen- Lieder.
7. Und endlich lasse mich den Abend auch erleben: alsdann so will ich dich mit diesem Ruhmerheben, daß deine Vatertreu tagtäglich neue sei.
8. Wohlan, so will ich nun an meine Arbeit schreiten, Gott wird mein ganzes Thun mit Segen schon begleiten. Mein Anfang soll allein der Name Jesu sein. ( Benj. Schmolk.)
ich wandeln, und treu das thun, was dir, mein Gott, gefällt, gewissenhaft in Allem handeln, und standhaft fliehn die schnöde Luft der Welt. O stärke selbst mit deiner Hülfe mich! denn was vermag ich Schwacher ohne dich!
Mel. Dir, dir, Johovah.
15. Dich, bich, mein
4. Laß diesen Tag mich so vollbringen, daß ich ihn ohne Reu beschließen kann. Soll guter Vorsatz mir mißich, dich, mein lingen, so schreib den VorGott, will ich saß selbst zum Heil mir an. erheben, du warst mein Auch dieser Theil von meiSchirm in der verfloßnen ner Uebungszeit sei mir GeNacht; erquicktest mich, er- winn noch für die Ewigkeit. hieltst mein Leben und schafftest es, daß ich vergnügt erwacht. Wer bin ich, daß du meiner so gedenkst, und wieder einen Tagzum Heil mir schenkst?
5. Gib mir auch heute, was mir nüßet. Vor allem aber gib ein ruhig's Herz, das sich auf deine Vorsicht stüßet, und dir vertraut auch in dem größten Schmerz. Du weißt, was mir zum wahren Wohl gebricht, und du versäumst gewiß mein Bestes nicht.
2. Auch über mir ist deine Güte noch immerfort mit jedem Morgen neu. Mit innig dankbarem Gemüthe fühl ich die Größe deiner Vatertreu. Auch diesen Tag will ich mich deiner freun; auch er soll dir zum Dienst geheiligt sein.
3. Vor deinen Augen will
6. In diesem kindlichen Vertrauen will ich getrostan mein Geschäfte gehn, auf deinen sichern Beistand bauen, und deiner Fügung still entgegen sehn. Ich weiß, du


