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Das Sacrament des wahren Leibes und Blutes Jesu Christi : Beicht- und Communionbuch / von Franz Delitzsch
Entstehung
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Lieder vor und bei dem heiligen Abendmahl.

4. Ach wie werd ich oft so müde! Wie entweicht der süße Friede! Sünd und Welt kann mich verwunden, wenn mir dieses Licht entschwunden: daß ich einen Heiland habe, der mit seinem Hirtenstabe, sanft und mild und voll Vergeben, mir nichts ist als Heil und Leben.

5. O ich Armer, ich Verlorner, ich in Sünden schon Geborner! Was wollt ich vom Troste wissen, wäre dies mir weggerissen: daß ich einen Heiland habe, dessen Blut mich Sünder labe! Besser wär es, nie geboren, als dies theure Wort verloren!

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6. Sei geſegnet, ewge Liebe, daß du mir aus treuem Triebe, da das Mißtraun mich vergiftet, solch ein Denkmal ſelbst geſtiftet: daß ich einen Heiland habe, der gekreuzigt ſank zu Grabe, daß er meinen Tod bezwänge, und in seinen Sieg verschlänge.

7. Heilges Brot, sei mir gesegnet, weil mir Der mit dir begegnet, deſsen heilge Todeswunden die Erlösung mir er­funden! Daß ich einen Heiland habe, der erblaßt und todt im Grabe auch für meine Schuld gelegen, will ich schmecken und erwägen.

8. Heilger Wein, sei mir gesegnet, weil mir Der mit dir begegnet, dessen Blut mich lässet finden die Vergebung aller Sünden! Daß ich einen Heiland habe, der die arme Seele labe: muß nicht dieß mein Dürsten ſtillen, und mein Herz mit Wonne füllen?

9. Er befiehlts mich satt zu essen, meines Jammers zu vergessen; Er gebeuts, mich satt zu trinken, und in Freude zu versinken: daß ich einen Heiland habe, der sich selbst zur Opfer­gabe, ja zur Nahrung und zum Leben mir aus ewger Huld gegeben.