I. über die Beichte und die Absolution.
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deshalb ferne weil er ihr unsichtbar ist. Seine Diener sind nur die Werkzeuge seines eignen selbstthätigen Wirkens. Und was Christus ordnet und wirkt, das bestätigt Gott, denn der Vater und der Sohn sind eins, und der Sohn ist nach dem Willen des Vaters den er vollführt hat unser Erlöser, aber auch Richter Aller, welche ihr eignes Verderben wollen, indem sie Ihn der sich ihnen als ihr Erlöser darstellt schnöde von sich stoßen.
7. Von so göttlicher Kraft und ewiger Wichtigkeit ist die von Jesu Christo seinen Jüngern und insbesondere den Aposteln verliehene Macht zu binden und zu lösen. Da sie den Aposteln nicht als ausschließliches Vorrecht verliehen, sondern allen Jüngern Christi zugesprochen ist, so kann ſie nicht mit dem Hinscheiden der Apostel erloschen sein. Sie kann so wenig jemals erlöschen, als die Kirche selbst je von der Hölle Pforten überwältigt werden kann. Aber der Herr hat auch dafür Sorge getragen, daß fort und fort in seiner Kirche ein diese Macht ordentlicher Weise ausübendes Amt beſtehe. Er hat es gestiftet, indem er das Apostolat geſtiftet hat. Das Apostolat war Amt des Wortes und der Sacramente, denn andere Mittel zur Pflanzung, Erbauung und Leitung der Kirche gibt es nicht, als diese Gnadenmittel durchaus geistlicher Art. Aber das Apostolat war dieſes Amt der Gnadenmittel in seiner ersten einzigartigen Gestalt. Dieſe mit besonderen persönlichen Vorrechten der Apostel verbundene Urgestalt des Amtes sollte erlöschen, nachdem sie ihren Zweck,


