Vorwort zur zweiten Auflage.
licher schon früher in der Zeitschrift für Protestantismus und Kirche und in Stips Pastoral- Kirchenzeitung mitgetheilt worden ist), so wie die den Beschluß machende Lese alter bewährter Lieder, in deren Auswahl neben Stips Gesangbuch besonders Löhe's Beicht- und Communionbüchlein( Aufl. 3. Nürnberg 1850) berücksichtigt worden ist. Nach dessen Vorgange ist auch in dem Gebetstheil die heilige Handlung aufgenommen. Alles Altkirchliche ist in seiner besten ursprünglichen Gestalt gegeben und auch so weit als thunlich in seinem alten Gewande belassen worden.
Von den Gebeten sind nur wenige weggeblieben, um Raum für Nöthigeres und Gediegeneres zu gewinnen. Geändert habe ich an ihnen nicht. Eine wissenschaftliche Arbeit habe ich kaum veröffentlicht, so widert sie mich wegen ihrer Mangelhaftigkeit an, aber mit diesen Gebeten stimmt mein Herz noch heute wie vor Alters. Der Glaube, aus dem sie hervorgegangen, ist heute noch das Leben meines Geistes. Er ist mir unverbrüchlich besiegelt. Die Freiheit meiner wissenschaftlichen Forschung hat ihn zum Fundamente.
Der HErr segne mein armes und keinerlei Ansprüche machendes Büchlein. Es ist eine Frucht Seiner Führungen. Vielleicht gereicht sie hie und da einer Seele zur Labung.
Erlangen, nach Reminiscere 1853.
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