X. Lieder.
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Kind erkennen. Von Sünd' und vom Gesetze los Sitz ich dem Vater nun im Schooß.
Nun will und kann ich nach dem Sinn Des Fleisches nimmer leben, Noch meine Glieder fernerhin zum Sündendienst ergeben. Was an mir ist, das lebt und dient Nur dem allein, der mich verfühnt.
Nun will ich auch mit ihm zugleich Gern leben, leiden, sterben. Und dann mit ihm das Himmelreich Das er ererbt, ererben. Ich ruf ihn an zum letzten End', Herr! nimm mich nun in deine Händ'!
Chr. K. Ludw. v. Pfeil, geb. 1712+ 1784.
11. Gelübde. Nun so will ich denn mein Leben Völlig meinem Gott ergeben; Nun wolan! es ist geschehn! Sünd', ich will von dir nicht hören; Welt, ich will mich von dir kehren, Ohne je zurück zu sehn!
Hab ich sonst mein Herz getheilet, Hab ich hie und da verweilet, Endlich sei der Schluß gemacht, Meinen Willen ganz zu geben, Meinem Gott allein zu leben, Ihm zu dienen Tag und Nacht.
Herr, ich opfre dir zur Gabe All mein Liebstes das ich habe; Schau, ich halte nichts zurück: Schau und prüfe meine Nieren! Solltest du was Falsches spüren, Nimm es diesen Augenblick.
Ich schen keine Müh und Schmerzen Gründlich und von ganzem Herzen Will ich folgen deinem Zug: Kann ich stetig
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