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Beicht- und Communionbuch / von Wilhelm Baur
Entstehung
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Werden verschlungen. Wenn Gott das weiße Kleid Giebt denen nach dem Streit, Die hier gerungen.

O geuß, Immanuel, In unser Herz und Seel Einfalt und Wahrheit. Gieb uns Weisheit in dir Und schenk uns für und für Klugheit und Klarheit.

Mach uns in dir bereit Durch Leiden in die Freud So einzubringen, Daß wir Triumph! Triumph! Der Herr iſt da! Triumph! Bald fröhlich singen.

X. Lieder.

9. Danksagung. Meinen Jesum laß ich nicht, Meine Seel ist nun genesen; Selig ist das heut'ge Licht, Da ich Jesu Gast gewesen: Drum ruft jetzt mein Herz und spricht: Meinen Jesum laß ich nicht.

Meinen Jesum laß ich nicht, Weil er mich so brünstig liebet Und als meines Herzens Licht Sich auch mir zu eigen giebet, Und sich ewig mir verspricht, Meinen Jesum laß ich nicht.

Herr, dein Leib und theures Blut, Das ich jetzo hab ge­nossen, Stärkt mich und macht alles gut, Daß hinfort ich nicht verstoßen Bin von Gottes Angesicht. Meinen Jeſum laß ich nicht.

Wol mir, daß mich nichts mehr drückt! Ach, wie wol ist mir geschehen! Meine Seel ist ganz entzückt, Weil ich, Jeſu, dich gesehen: Jesu, meine Zuversicht, Dich, mein Jeſu, laß ich nicht.

Jesus ist und bleibet mein; Er hat sich mit mir verlobet Wie ein Bräut'gam, ich bin sein: Ob der Feind gleich gräu­