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Beicht- und Communionbuch / von Wilhelm Baur
Entstehung
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IX. Gebete.

tränken wirst. Unterdessen thu meine Lippen auf, daß mein Mund deinen Ruhm verkündigt. Amen.

Sebastian Göbel.

11. Am Morgen des Communiontages. Abba, lieber Vater, wie herzlich liebst du mich, daß du mich nach zurückgelegter Nacht, da ich unter deinen Flügeln in deinen Armen sanft geschlafen, so gesund an diesem Morgen wieder auferwecket hast.

Dort mußte den Elias ein Engel wecken, der zu ihm sprach: Stehe auf und! und als Elias erwachte, sah er zu seinem Haupte ein geröstet Brot und eine Kanne mit Wasser. O seliger Morgen, da nicht ein Engel, sondern du, mein hochgelobter Gott, du mein barmherziger Vater selbst erscheinst und mir an diesem Morgen zurufst: Stehe auf und ! Und da sich meine Seele ermuntert, so sieht sie bereits im Geist das Brot des Lebens und den Kelch voll des stär­kenden Weines: deinen Leib, mein Jesu, dein Blut, mein Jesu, mit welchem du mich heute sättigen und tränken willst.

O demnach auf, auf, meine Seele! lege ab alle Werke der Finsterniß. Die Nacht ist vergangen, ziehe an das Kleid der Unschuld und Gerechtigkeit Jesu Christi durch wahren Glauben, damit du bei dieser Mahlzeit deinem Bräutigam herzlich wolgefallen mögest. Hört Zachäus aus deinem Munde, o süßester Jesu, die selige Stimme: Steig' eilend hernieder, ich muß heut' in deinem Haus einkehren, so ſteigt