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Beicht- und Communionbuch / von Wilhelm Baur
Entstehung
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II. Das Abendmahl.

bis ich zu dem Abendmahl, das droben ist, berufen werde­o gieb mir nur dies, daß mich deine Liebe, in der du deinen Leib für mich dahingegeben, dein Blut für mich vergossen, ergreife! Laß mich nur fühlen, wie innig dein Verlangen ist, mit mir dich zu vereinigen und in die Tiefe der Gemein­schaft mit deinem und meinem Vater mich zurückzuführen! Und wenn ich das heilige Mahl empfange, dann laß den Frieden, der in Vergebung der Sünden ist, sich über meine Seele ausbreiten und gieße deine Liebe mir ins Herz, daß ich deine Kinder lieb habe als meine Brüder und Schwestern. Ja, so tief und so völlig gehe du selbst, mein Heiland, in mich ein, daß du in mir lebst und ich in dir, daß Sterben mein Gewinn wird, weil du mein Leben bist und daß ich den Tod überwinde in der fröhlichen Hoffnung der Auferstehung. Du stehst vor der Thür und klopfst an- warum willst du draußen stehen? Siehe ich höre deine Stimme, ich thue die Thür auf ach, gehe zu mir ein und halte das Abendmahl mit mir, so will ichs mit dir halten zum Frieden, zur Liebe, zum Leben.

Amen.

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