Morgengesänge.
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9. Von mir selbst bin ich untüch-| 15. Hierauf will ich mit Vergnütig, zu befördern meine Sach', bie Begierden sind nicht richtig, der Verstand ist viel zu schwach; schwach ist meiner Seelen Kraft, und der Leib oft mangelhaft, meine Wege auch gefährlich, die Verrichtung oft beschwerlich.
gen meine Arbeit fangen an, du GOtt Veter wirst es fügen, daß es wohl gerathen kann: JEsu Christe, segne du, Heil'ger Geist, sprich Ja dazu, HErr, in deinem großen Namen sei mein End' und Anfang. Amen.
10. Miel. Romm, GOtt Schöpfer. as as walt' GOtt Vater und GOtt Sohn, GOtt Heil'ger Geist im Himmelsthron! Man dankt dir, eh' die Sonn aufs geht, wenn's Licht anbricht, man vor dir steht.
2. Drum beug' ich diesen Mors gen früh in rechter Andacht meine Knie, und ruf zu dir mit heller Stimm: dein' Ohren neig', mein' Red' vernimm.
3. Jch rühm' von Herzen deine Güt', weil du mich gnädig hast behüt't, daß ich nun hab' die finstre Nacht in Ruh und Frieden zugebracht.
10. Drum, HErr, all' mein Thun und Laſſen sei dir alles heimgestellt, fübre mich auf rechter Straßen, mache, wie es dir gefällt: segne den geringen Fleiß, lehre mich, was ich nicht weiß, zeige mir, was ich nicht fehe, leite mich, wo ich hingehe. 11. Will ein Fall mich übereilen, ach! so hilf mir wieder auf, schüß mich vor des Satans Pfeilen, und all' meiner Feinde Hauf; ist Gefahr heut vor der Thür, steht mir etwa Unglück für, laß mich deine Hülf empfinden, ritterlich zu über winden.
12. Willst du mir ein Kreuz zuschicken, mach, daß ich es kann ausstehn; will es mir nicht allzeit glücken und nach meinem Willen gehn, das ist meiner Sünden Schuld; drum gieb Hoffnung und Geduld; all mein Unglück fannst du wenden, und mir wieder Glück zusenden.
4. Ich schlief und wußt nicht wie mir wär', so schlich der Teufel um mich her, den hat, HErr, deine Macht vertrieb'n, daß ich vor ihm in Ruh' geblieb'n.
5. Mein GOtt, ich bitt' durch Christi Blut, nimm mich auch diesen Tag in Hut; laß deine liebsten Engelein mein' Wächtet und Gefährten sein.
13. Bird mir etwas aufgedichtet oder sonst geredet nach: HErr, 6. Dein Geist mein Leib uni du bist, der alles richtet, dir befehl Seel' regier' und mich mit seiner ich meine Sach'; laß mich mei- Gaben zier'; er führ' mich heut den nur die That, so wird wohl auf rechter Bahn, daß ich was ber Lügen Rath. Ach! wie ist, Guts vollbringen kann.
ein gut Gewissen meinem Haupt 7. Gieb, daß ich meine Werk ein sanftes Kissen. und Pflicht mit Freuden diesen 14. Willst du mich denn etwa| Tag verricht, zu deinem Lob und heute legen auf das Kranken- meinem Nuß und meinem Nächbett: so gieb, daß ich mich bei- sten thue Guts.
zeite schick zu meiner Ruhestätt; 8. Hilf, daß ich zu regieren hebe, trag' und warte mich, soll wiss' mein' Augen, Ohren, Händ' ich fort, so bitt' ich dich, mich vor und Füß', mein' Lippen, Mund schnellem Tod bewahre, gieb, daß und ganzen Leib! all' bös' Bes ich in Frieden fahre. gierden von mir treib'.
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9. Bes


