und der Auferstehung Jesu Christi.
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schiedenen malen durch Engel die Versicherung seiner Auferstehung und den Auftrag erhalten, solche seinen Jüngern zu verkündigen.
( Siehe das Evangelium und die Vorlesungen des ersten Ostertages, verglichen mit Luc. 24, 2 bis 11.)
Unterdessen ging Petrus und der andere Jünger auf die von Maria Magdalena erhaltene Nachricht hinaus, und kamen zum Grabe. Es liefen aber die zween mit einander, und der andere Jünger lief zuvor, schneller denn Petrus, und kam zuerst zum Grabe, gucket hinein, und siehet die Leinen geleget; er ging aber nicht hinein. Da kam Simon Petrus ihm nach und ging hinein in das Grab, und siehet die Leinen gelegt und das Schweißztuch, das Jesu um das Haupt gebunden war, nicht bei die Leinen gelegt, sondern beiseits eingewickelt an einem besondern Ort; und es nahm ihn Wunder, wie das zuginge. Da ging auch der andere Jünger hinein, der am ersten zum Grabe kam, und ging und glaubte es. Denn sie wußten die Schrift noch nicht, daß er von den Todten auferstehen müßte. Da gingen die Jünger wieder zusammen.
Jesus aber, da er auferstanden war, früh am ersten Tage der Sabbather, erschien er am ersten der Maria Magdalena, von welcher er sieben Teufel ausgetrieben hatte. Diese Maria nämlich,( die Petro und dem andern Jünger gefolget und bei deren Weggehen zurück geblieben war,) stand vor dem Grabe und weinte draußen. Als sie nun weinte, sah- sie in das Grab, und siehet zween Engel in weißen Kleidern siten, einen zum Haupte, und den andern zu den Füßen, da sie den Leichnam Jesu hingelegt hatten. Und diefelbigen sprachen zu ihr: Weib, was weinest du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Und als fie das sagte, wandte sie sich zurück und siehet Jesum stehen und weiß nicht, daß es Jesus ist. Spricht Jesus zu ihr: Weib, was weinest du? wen suchest du? Sie meinet, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo hast du ihn hingelegt? so will ich ihn holen. Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm: Rabbuni! das heißt: Meister. Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an; denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber hin zu meinen Brüdern, und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria Magdalena kommt und verkündigt den Jüngern, die mit ihm gewesen waren, die da Leid trugen und weinten: Ich habe den Herrn gesehen, und solches hat er zu mir gesagt. Und dieselbigen, da sie hörten, daß er lebte und wäre ihr erschienen, glaubten sie nicht.
Gleich nach dieser ersten Erscheinung des Herrn Jesu geschah die zweite den übrigen Weibern, als sie auf dem Wege waren, um die Verfündigung der Engel den Jüngern anzuzeigen. Zu welcher Zeit auch die Hüter des Grabes den Hohenpriestern von demjenigen, was geschehen war, Nachricht bringen; aber von selbigen durch Bestechung zur Verfälschung der Wahrheit verleitet werden.
( Siehe die Vorlesung am ersten Ostertage.)
Jesus offenbarte sich hierauf noch an dem Tage seiner Auferstehung den zween Jüngern, die nach Emmaus gingen,


