Geschichte vom Leiden, Sterben 2c.
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möglich; überhebe mich dieses Kelches! doch nicht, was ich will, sondern was du willst. Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend, und sprach zu Petro: Simon, schläfest du? vermöchtest du nicht eine Stunde mit mir zu machen? Wachet und betet, daß ihr nicht in Anfechtung und Versuchung fallet; der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. Zum andernmal ging er aber hin, betete, und sprach: Mein Vater! ist es nicht möglich, daß dieser Kelch von mir gehe, ich trinke ihn denn; so geschehe dein Wille. Und er kam und fand sie abermal schlafend, und ihre Augen waren voll Schlafs, und wußten nicht, was sie ihm antworteten. Und er ließ sie, und ging aber hin und betete zum drittenmal dieselbigen Worte und sprach: Vater! willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe.
Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkete ihn. Und es fam, daß er mit dem Tode rang, und betete heftiger. Es war aber sein Schweiß wie Blutstropfen, die fielen auf die Erde.
Und er stand auf vom Gebet, und kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend für Traurigkeit und sprach zu ibnen: Ach! wollt ihr nun schlafen und ruhen? Was schlafet ihr? Es ist genug. Sehet, die Stunde ist gekommen, und des Menschen Sohn wird überantwortet in der Sünder Hände. Stehet auf und lasset uns gehen! siehe, der mich verräth, ist nahe. Betet aber, aufdaß ihr nicht in Anfechtung fallet.
Und alsobald da er noch redete, siehe, Judas, der Zwölfer einer, da er nun hatte zu fich genommen die Schaar und Diener der Hohenpriester und Pharisäer, der Aeltesten und Schriftgelehrten, ging er zuvor der Schaar, und kommt dahin mit Fackeln, Lampen, mit Schwertern und mit Stangen. Der Verräther aber hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Welchen ich küssen werde, der ist es, den greifet, und führet ihn gewiß. Als nun Jesus wußte alles, was ihm begegnen sollte, ging er hinaus und sprach zu ihnen: Wen suchet ihr? Sie antworteten ihm: Jefum von Nazareth. Jesus sprach zu ihnen: Ich bin's! Judas aber, der ihn verrieth, stand auch bei ihnen. Als nun Jesus zu ihnen sprach: Ich bin's, wichen sie zurück und fielen zu Boden. Da fragte er sie abermals: Wen suchet ihr? Sie aber sprachen: Jesum von Nazareth. Jesus antwortete: Ich habe euch gesagt, daß ich's sei; suchet ihr denn mich, so lasset diese gehen. Aufdaß das Wort erfüllet würde, welches er sagte: Ich habe der keinen verloren, die du mir gegeben hast. p
Und Judas nahete sich zu Jesu, ihn zu küssen, und alsobald trat er zu ihm und sprach: Gegrüßet seist du, Rabbi! und füsfete ihn. Jefus aber sprach zu ihm: Mein Freund, warum bist du gekommen? Juda, verräthest du des Menschen Sohn mit einem Kuffe? Da traten fie hinzu und legten die Hände an Jesum und griffen ihn. 50
Da aber fahen, die um ihn waren, was da werden wollte, sprachen fie zu ihm: Herr, sollen wir mit dem Schwerte darein schlagen? Da hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es aus und schlug nach des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Und der Knecht hieß Malchus. led it a rends u chorai
Jesus aber antwortete und sprach: Lasset sie doch so ferne machen. Und er sprach zu Petro: Stecke dein Schwert in die Scheide, denn wer das Schwert nimmt, der soll durch's Schwert umfommen. Oder meinest du, daß ich nicht könnte meinen Vater bitten, daß er mir zuschickte mehr


