Ermahnung an die Communicanten.
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zweifeln sollen, sein Tod und Blutvergießen sei unsere gewisse Geligkeit.
Diese heilige Handlung, o Erlösete, helfe euch Gott anjeßt mit wahrer Andacht verrichten. Ihr müsset schon durch Geber und Selbstprüfung dazu vorbereitet sein, und mit unverstellter Reue über eure Sünden, mit aufrichtigem Verlangen nach der Barmherzigkeit Gottes in Christo Jesu, und mit dem ernstlichen Entschluß, an der Besserung eures Herzens und Lebens zu arbeiten, hier an dem Tisch des Herrn erscheinen. Dann werdet ihr der seligen Theilnehmung an allen Früchten des Leidens und Todes Jesu Christi durch den Genuß des Abendmahls versichert werden, und die euch widerfahrne Wohlthat, Gott zum Preise, euren Seelen zum ZTrost, und euren Brüdern zur Erbauung, freudig rühmen und dankbar anwenden, nach dem Befehl Christi: Solches thut zu meinem Gedächtniß.
Doch, damit wir dessen nicht Wer denn nun würdig will vergessen, oder träge werden effen und trinken, der soll zwei möchten, als wir leider! oft Dinge thun. Er soll glauben, werden, zu solchem Glauben an was Christus sagt, und thun, die Menschwerdung und den Tod was er gebeut. Er sagt: Das Christi, so hat er uns ein be- ist mein Leib, der für euch ge= fondres Gedächtniß und eine geben wird; das ist mein Blut, feierliche Verkündigung seines das für euch vergossen wird zur Todes, so oft wir wollen, be- Vergebung der Sünden: solches fohlen, daß wir auch außerlich sollet ihr glauben. Er gebeut im Sacrament, der Vernunft aber: Nehmet hin und effet, verborgen, allein dem Glauben trinket alle daraus, und gedenket aus den Worten Christi bekannt, mein; solches follet ihr thun, effen sollen seinen Leib und trinken nach seinem Gnadenwort und sein Blut, auf daß wir ja nicht Befehl. Amen.
der ewigen Seligkeit würden, so wir das glaubten.
Solches läßt er uns stets predigen. Auf solchen Glauben und zu solcher Seligkeit werden wir auch getauft. Darin sollen wir stets bleiben, so bleiben wir in Christo und Christus in uns. Co essen wir ohne Unterlaß geistlicher Weise, durch den Glauben, den Leib Christi und trinken sein Blut, das heißt: wir werden mit Christo auf's genaueste vereiniget, dadurch, daß wir uns das persönlich zueignen. daß er seinen Leib für uns in den Tod gegeben, und sein Blut für uns am Kreuz vergossen hat zur Vergebung der Sünden. Darauf verlassen wir uns zur Seligkeit wider alle falsche Lehre, wider alle Sünde, Anfechtung und Noth. Aus dieser Wohlthat Christi lernen wir auch, welche Liebe und Geduld wir üben sollen gegen unsern Nachsten, selbst gegen unsere Feinde. Was wollten wir mehr?


