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Das gewöhnliche Kirchengebet nach der Predigt.
gen Evangelii und der Wahr- gehörig, mit fruchtbarer Wachheit willen angefochten und ge- sung gerathen und gedeihen. Befangen sind, oder sonst Verfol- hüte uns vor schädlichem Gegung leiden, wollest du trösten wässer, Ungewitter, großer Dürre mit deinem heiligen Geiste, daß und tobenden Winden. Auch sie solches alles für deinen vå- bitten wir um alles, rum du, terlichen Willen aufnehmen und ewiger Gott, gebeten sein willst. erkennen, den Verfolgern und Verleihe uns solches aus GnaLästerern wollest du vergeben und den, durch das bittere Leisie bekehren. den und Sterben deines lieben Und weil wir das tägliche Sohnes, unsers Herrn und Brot allein aus deiner våter- Heilandes, Jesu Christi, wellichen Hand nehmen, so gieb, cher mit dir und dem heilidaß wir es mit Danksagung gen Geiste lebet und regieret, empfahen. Laß die Früchte der wahrer Gott, in alle Ewigkeit. Erden, zur leiblichen Nothdurft Amen.
Gebet in den Betstunden.
Allmächtiger, ewiger, barmher- ein Vater für seine Kinder, ziger Gott, du Vater unsers und giebst uns alles, was zur Herrn Jesu Christi, wir arme Nahrung und Nothdurft dieses sündhafte Menschen treten vor Lebens gehöret. Du hast unser dein heiliges Angesicht, zu beten. Gebet erhöret, und uns bisher Erhöre uns; denn du bist nicht im Frieden erhalten. Für solche ferne von einem jeglichen unter und alle andern Wohlthaten uns. In dir leben, weben und danken wir deinem heiligen Nasind wir. O so neige denn dein men. Herr, unser Herrscher, Vaterherz zu uns, um deines lie- wie herrlich ist dein Name in ben Sohnes, Jesu Christi, willen. allen Landen! Deine Güte ist Dir, dem allgútigen Gott, es, daß wir nicht gar aus sind, sagen wir von Grund unserer und deine Barmherzigkeit hat Herzen Lob und Dank für deine noch kein Ende, sondern sie ist vielfältigen großen Wohlthaten, alle Morgen neu, und deine die du uns aus väterlicher Liebe Treue ist groß. erzeiget hast. Du hast uns er- Mit unsern Sünden haben schaffen zu deinem Ebenbilde. wir zwar viele und große StraDurch den Tod deines lieben fen verdienet. Das Tichten und Sohnes hast du uns von Sún- Trachten unserer Herzen ist nur den und ewiger Verdammniß immerzu böse von Jugend auf. erlöset. Durch die Predigt dei- Wir irren alle mannichfaltig; nes heiligen Evangelii hast du wir haben viel böser Werke des uns zur christlichen Kirche be- Fleisches und der Finsterniß berufen. Du sorgest für uns, wie gangen, deiner Gnade und Ge


